Geschichte aus 2 Städten

Eine Geschichte aus zwei Städten – Zuschauerstimmen

Eine Geschichte aus zwei Städten

2012

Zuschauerstimmen

Martin Naglo aus Westerburg
schrieb am 13.11.2012:

Habe eigentlich nur aus Neugier auf eine deutschsprachige Aufführung einen guten Freund überredet eine Vorstellung zu buchen. Was ich dann erleben durfte hatte ich so nicht erwartet – schon die ersten Töne des Orchesters bescherten eine Gänsehaut. Warum hatte ich mich nicht schon früher für euer Ensemble interessiert?? Ein unvergesslicher Abend – wenn ich näher an Münster wohnen würde – ich hätte JEDE weitere Vorstellung noch gebucht..

DANKE für einen wunderschönen Abend.

Kathrin aus Münster
schrieb am 12.11.2012 um 18:59 Uhr:

Seit 6 Wochen wohne ich jetzt in Münster-Gievenbeck und habe mich so gefreut zu erfahren, dass es hier das Freie Musical Ensemble direkt vor meiner Haustüre gibt! 

Meine Schwester und ich haben nicht lange überlegt und uns natürlich Karten bestellt! Es war ein super super super Abend! Man hat eigentlich kaum gemerkt, dass keine „Profis“ auf oder hinter der Bühne stehen – es war wirklich sehr schön! 

Das darf doch aber jetzt, wo ich gerade erst hier hergezogen bin, nicht aufhören!! Das wäre zu schade 🙁 Ich hätte sogar Interesse, selbst mal mitzuwirken, so begeistert war ich!! 🙂 

Viele liebe Grüße und Alles Gute!

Michael aus Münster
schrieb am 11.11.2012 um 11:01 Uhr:

Auch in diesem Jahr war das Stück einfach phänomenal! Einfach toll mit welcher Begeisterung alle gesungen, geschauspielert, musiziert und gearbeitet haben – das überträgt sich aufs Publikum und hebt euch von vielen anderen Theatern ab! Das Herzblut merkt man deutlich! Ich hoffe das ihr auch in den nächsten Jahren so weitermachen könnt, Münster würde sonst eine wirklich große kleine Veranstaltung verlieren. Alles Gute!

stratmo aus Münster
schrieb am 06.11.2012 um 21:35 Uhr:

Liebes Ensemble,

das war wie immer ganz groß, was Ihr da auf die Bühne gezaubert habt. Vielen Dank für den schönen Abend. Hoffentlich dürft Ihr weitermachen!!! Bitte haltet uns auf dem aktuellen Stand durch den angekündigten Newsletter. Damit man weiß, wie man dem Projekt helfen kann.

Kerstin aus Münster
schrieb am 05.11.2012 um 23:29 Uhr:

WOW! War am 31.10. (zum ersten Mal)spontan in der Vorstellung und war vollkommen begeistert – wieso hat mir keiner das FME die Jahre davor mal empfohlen?!? 

Semi-professionel ist leicht untertrieben: Ein so geniales Musical habe ich noch nie gesehen!!! DANKE DANKE DANKE ! ! ! 

Da können sich die `Profis` vom Theater Münster in ALLEN Bereichen (Kostüme, Bühnenbilder(!), Gesang, Choreographie etc.) von euch wirklich mal was abschauen…kann man da nicht was drehen dass ihr dort hin`ausweichen`könnt??? Wozu gibt es den Bürgerhaushalt? 

Ich hoffe es geht weiter und freue mich auf weitere tolle Stücke!

Eine Geschichte aus zwei Städten – Presse

Eine Geschichte aus zwei Städten

2012

Berichte zu „Eine Geschichte aus zwei Städten“:

Westfälische Nachrichten, 22.10.2012:
„Sehenswert trifft hörenswert – Umjubelte Premiere des Freien Musical-Ensembles im Waldorfsaal“

Westfälische Nachrichten, 22.10.2012:
„Ruhe ist das oberste Gebot – Blick hinter die Kulissen bei der Aufführung im Waldorfsaal“

Westfälische Nachrichten, 18.10.2012:
„Komponistin reist aus den USA an – Freies Musical Ensemble führt Eine Geschichte aus zwei Städten in der Waldorfschule auf“

NRWISION (Videobericht):
Augen auf! – Freies Musical Ensemble Münster

Eine Geschichte aus zwei Städten – Besetzung

Eine Geschichte aus zwei Städten

2012

Besetzung

Sydney Carton: Stephan Rinschen

Charles Darnay alias Evremonde: Ricardo Santos

Dr. Alexandre Manette: Philipp Overfeld

Lucie Manette: Sarah Blauwitz

Lucie als Kind: Lina Raschke, Eponine Nolte

Lucie’s Tochter: Lina Raschke, Eponine Nolte

Madame Thérèse Defarge: Julia Hansen

Ernest Defarge: David Overfeld

Miss Pross: Canan Toksoy

Mr. Jarvis Lorry: Robert Wunderlich

Jerry Cruncher: Frank Kasuch

Mrs. Cruncher: Dana Winkler

Kumpanen von Jerry Cruncher: Adalbert Sznapka, Chris Lammert

John Basard: Carsten Jaehner

Stryver: Timo Wittkamp

Marquis St. Evremonde: Adalbert Sznapka

Gabelle: Timo Wittkamp

Gaspard: Chris Lammert

Gaspards Frau: Anna Nolte

Gaspards Kinder: Laura Raschke, Lina Raschke

Jaques: Alexander Rauschenberg

Näherin: Miriam Meißner

Junger Mann: Timo Wittkamp

Junge Frau: Inga Petermann

Marquise de Garon: Henrike Schelling

Tochter der Marquise de Garon: Laura Raschke

Staatsanwalt: Dirk Jaehner

Ausrufer: Harald Busse

Vorsitzender Richter: Alexander Rauschenberg

Gefängniswärter: Andreas Strothmann

Gerichtsdiener: Andreas Strothmann

Vorsitzender des Tribunals: Dirk Jaehner

Schausteller: Katinka Teckhaus

Puppe Marie Antoinette: Ariane Bauer

Puppe König Ludwig XVI: Noemi Wicher

Henker: Andreas Strothmann

Bettlerin: Dana Winkler

Tochter der Bettlerin: Emma Fürst

Soldaten: Andreas Gierke, Andreas Strothmann, Michael Ostendorf, Wolfgang Ense

Huren: Angela Sandknop, Anke Gronenschild, Anna-Carina Söhnel , Ariane Bauer, Henrike Schelling, Ilka Bosse-Stender, Kira Bobrowski, Melanie Wittke , Silke Eisenrichter 

Wiederbeleber Tänzer: Anna Carina Söhnel, Ariane Bauer, Bea Wittkamp, Chloe Asaridou, Christina Lude, Inga Petermann

weitere Bühnendarsteller: Alexandra Achterkamp, Alicia Tillack, Anja Stephan, Britta Bündgens, Elena Kempf, Jutta Lahrmann, Kim-Joline Neyer, Magdalena Boll, Steffen Keul, Thorsten Merse, Verena Tacke

Produktionsteam:

Inszenierung und künstlerische Gesamtleitung: Ingo Budweg

Regie: Ingo Budweg, Canan Toksoy

Choreografie: Johanna Patschke

Choreinstudierung: Carsten Jaehner, Patrick Kösters, Ingo Budweg

Korrepetition: Carsten Jaehner, Patrick Kösters

Orchestereinstudierung: Ingo Budweg

Konzertmeister: Gert Kraemer

Bühnenbild: Andreas Strothmann, Firma DBCO

Requisite: Anke Gronenschild

Kostüme: Constanze Winkler, Anja Stephan

Orchesterorganisation: Chris Lammert

Musikalische Einrichtung: Dirk Jaehner

Maske: Dana Winkler

Plakatgestaltung, Programmheft: Diana Lara Borbach

Sponsoring: Anna-Carina Söhnel

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Diana Lara Borbach, Anna-Carina Söhnel

Licht- & Bühnentechnik: Georg Weigang, Holger Blumberg, Andreas Meyer, Kai-Lukas Bernschein

Tontechnik: Thorsten Brinkmann

Eine Geschichte aus zwei Städten

Eine Geschichte aus zwei Städten

2012

Inhalt

Paris und London in den Wirren der Französischen Revolution: Nicht nur die Ungerechtigkeit gegenüber Dr. Manette, der 18 Jahre lang unschuldig in der Bastille gefangen war, lässt die Wut seines treuen Angestellten Defarge höher kochen. Unter der Oberfläche des durch die Aristokratie unterdrückten französischen Volkes beginnt es ebenfalls zu brodeln. Innere Auflehnung, die in Hass übergeht, und der Wunsch nach einer neuen, einer besseren Welt wachsen stetig. In dieser allgemeinen Stimmungslage wird Dr. Manette von seiner Tochter Lucie, die ihn lange tot geglaubt hatte, zurück nach London gebracht. Auf der Fähre nach Dover lernt sie ihren späteren Ehemann Charles Darnay kennen, einen jungen Adligen, der den Machenschaften seines Standes abgeschworen hat und sich in England eine neue Existenz aufbauen will. Doch seine Herkunft holt ihn wieder ein: Während eines Aufenthaltes in Paris wird er von Revolutionären gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Kann der junge Anwalt Sydney Carton, selbst voller Liebe und Mitgefühl für Lucie, Darnay vor dem Tod durch die Guillotine bewahren?

„Es war die beste und die schönste Zeit, ein Jahrhundert der Weisheit und des Unsinns, eine Epoche des Glaubens und des Unglaubens, eine Periode des Lichts und der Finsternis. Es war der Frühling der Hoffnung und der Winter des Verzweifelns…“ (Charles Dickens)

Rückblick

Im Jahr 2012 wagte sich das Freie Musical-Ensemble Münster an eine weitere deutsche Erstaufführung heran. Das ausgewählte Stück für dieses Jahr, angelehnt an den gleichnamigen Roman von Charles Dickens, war das Musical „A Tale of two Cities“. Dieses wurde von der amerikanischen Broadway-Komponistin Jill Santoriello verfasst, dier zur Derniere eigens aus New York anreiste – dazu aber später mehr. 

Eine Geschichte aufzuführen, die in zwei Städten spielt, ohne dass es den Zuschauer verwirrt, ist mit den technischen Möglichkeiten der Waldorfschule nicht einfach, aber es fanden sich wieder findige Köpfe, die das Stück in Szene, Kulisse und Kostüm setzten. Neben den fleißigen Händen der Modeschule Münster, die wieder einige großartige Kostüme beisteuerten, waren auch erstmals die kreativen Köpfe von DBCO Design mit von der Partie, die sich für das Bühnenbild mit verantwortlich zeichneten. Neben der Doppelbühne wurden vor allem begehbare Torflügel zu neuen architektonischen Möglichkeiten. Zur Requisite gehörte vor allem eine Guillotine – 2001 für „The Scarlet Pimpernel“ gebaut und voll noch funktionstüchtig. Wenn am Ende des Musicals die Köpfe im Minutentakt rollen, durfte natürlich den Darstellern nichts passieren, und so wurde von den vier Delinquenten jeweils eine Puppe mit gleichem Kostüm nachgebaut, denen dann die Stahlklinge der Guillotine mittels Durchtrennung eines Holzstabes den Kopf abschlug. Das gelang jedes Mal – bis auf das allerletzte Mal, was aber nicht sichtbar war, da das Licht nur noch auf die herabrasende Klinge leuchtete, nicht aber auf den Kopf…

Die Ehre, den Kopf doch noch abzuschlagen, gebührte schließlich der Komponistin persönlich. Eingeladen vom Verlag, sollte Jill Santoriello eigentlich zu einer früheren Vorstellung anreisen, doch ein Wirbelsturm machte ihre Reisepläne zunichte. So kam sie erst zur allerletzten Vorstellung und wurde vom Ensemble mit herzlichem Applaus im Musiksaal empfangen. Selbstverständlich wurden sie und ihr Kollege, der Produzent Jon Chironna, gefeiert und natürlich auch nach ihrer Meinung gefragt. Zunächst sagte Jill Santoriello, sie habe mit einer solchen Darbietung nicht gerechnet. Danach war sie voll des Lobes für die Lösung des „Problems der letzten Szene“. Das Stilmittel der Zeitlupe ließ die gleichzeitige Darstellung eines Liebesduetts und des tobenden Mops der Bevölkerung in Paris funktionieren – so hatte Frau Santoriello sich das vorgestellt. Der Jubel des Ensembles war groß, und auf der anschließenden Dernieren-Feier wurden noch etliche neue Freundschaften geschlossen. Erstmals wurde das Ensemble außerdem von einer Filmproduktion begleitet, und auch durfte erstmals eine Praktikantin offiziell die gesamte Produktion begleiten und beschreiben.

Wissenswertes

Buch/Text/Musik: Jill Santoriello 
Übersetzung: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 2007, Sarasota Tryout 

Stärke des Bühnenensembles: 56 Personen
Stärke des Orchesters: 52 Personen
Anzahl der Aufführungen: 12
Besucherzahlen: ca. 4.000 Personen