Scrooge 2008

Scrooge 2008 – Besetzung

Scrooge

2008

Besetzung

Besetzung 2008

Ebenezer Scrooge: Carsten Jaehner

Bob Cratchit, Scrooges Buchhalter: Mirko Wienke

Harry, Scrooges Neffe: Ingo Püschl

Kathy Cratchit, Bobs Tochter: Judith Keßler

Tiny Tim, Bobs Sohn: Colin Klein

Tom Jenkins, Suppenverkäufer: Tobias Hartz

Mr. Jollygoode: Alexander Rauschenberg

Hugo Hearty: Britta Bündgens

Mrs. Dilber, Strickwarenverkäuferin: Katharina Chu

Miss Dilber, Strickwarenverkäuferin: Ilka Bosse

Bissett, Metzger: Julia Liebermann

Bess, Gemüsefrau: Henrike Schelling

Mr. Pringle, Spielzeugladenbesitzer: Friedrich Chasin

Mr. Carstairs, ein Kunde: Andreas Strothmann

Kasperletheaterspieler: Jana Hentschel

Bettlerin: Constanze Winkler

Weinverkäufer: Stefanie Konermann

Kastanienverkäufer: Lisa Nolte

Der Geist Jacob Marleys: Jan Dübbers

Der Geist aller vergangenen Weihnachten: Canan Toksoy

Lehrerin: Hannah Book

Ebenezer als Kind: Jonathan Volbers

Jenny, Ebenezers Schwester: Laura Raschke

Fezziwig, Ebenezers Lehrmeister: André Kückmann

Mrs. Fezziwig, seine Frau: Anna Garske

Ebenezer als junger Mann: Jan Westermann

Dick Wilkins, sein Freund: Alexander Rauschenberg

Isabel, seine Verlobte: Elke Berding

Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht: Christian Hentschel

Ballerina: Katrin Gysbers

Zinnsoldat: Jan Westermann

Husaren: Ines Antrup, Friedrich Chasin

Chinesen: Jutta Lahrmann, Viola Sennekamp, Sonja Treß

Mrs. Cratchit, Bobs Frau: Bettina Meier

Peter Cratchit, Bobs Sohn: Katinka Teckhaus

Martha Cratchit, Bobs Tochter: Laura Raschke

Belinda Cratchit, Bobs Tochter: Hannah Haakvort

Helen, Harrys Frau: Katrin Gysbers

Mary, eine Freundin: Barbara Jungkamp

Topper, ein Freund: Jan Dübbers

Der Geist aller zukünftigen Weihnachten: Antonia Mettenborg

Kleiner Junge: Jonathan Volbers

Scrooge 2008, 2010

Scrooge

2008, 2010

Inhalt

Der reiche, aber geizige Ebenezer Scrooge hat aufgrund seiner Unfreundlichkeit und seines regelrechten Menschenhasses keine Freunde und ist auch mit seiner Familie zerstritten. Einzig sein Neffe versucht Jahr für Jahr aufs Neue, seinen Onkel zum Weihnachtsfest einzuladen – vergebens. Doch dann, an Heiligabend, wird Scrooge durch den Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley das Erscheinen von drei weiteren Geistern angekündigt. Nacheinander führen ihn der Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht durch verschiedene Situationen, in denen sie ihm beispielsweise zeigen, wie schön sein Leben als junger Mann war. Sie lassen ihn erkennen, was ihn so verbittert gemacht hat, und lassen ihn erahnen, wie schlimm es für ihn enden könnte, wenn er so weiter machte wie bisher. Geläutert wacht Scrooge am Weihnachtsmorgen auf und beschließt, ein neuer – besserer – Mensch zu werden.

Rückblick

Da es noch keine deutsche Version des Stückes gab, musste es zunächst übersetzt werden. Mirko Wienke übersetzte den Dialogtext, und Ingo Budweg, Jana Hentschel und Anna-Lena Garske übernahmen die Gesangstexte. Somit spielte das FME erstmals eine Deutsche Erstaufführung. Das Bühnenbild wartete ebenfalls mit einer (für das Publikum nicht sichtbaren) Neuerung auf: Die Hauptfassade – größtes Teil auf der Bühne – wurde aus MDF-Platten gefertigt, die an einem herkömmlichen Baugerüst befestigt worden waren. Insgesamt wirkten wieder zwölf Kinder bei den Aufführungen mit, und dem Hauptdarsteller war es erstmals erlaubt, auf der Bühne eine Brille zu tragen. Das Gestell wurde vom Münsteraner Optiker Meister Michel kostenlos zur Verfügung gestellt und war ein echtes Modell aus dem Jahr 1850 – also genau aus der Zeit, in der das Stück spielt.

So gelang es dem FME an zahlreichen Abenden, das alte England auf die Bühne zu zaubern und in Szene zu setzen. Auch Kostüme und Maske trugen ihren Teil dazu bei, das Publikum in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Und am Ende schneite es sogar auf der Bühne.