Über uns

Ensemble

 

Das Ensemble

 

Chor und Bühnendarsteller

 

 

 

Je nach Produktion umfasst der Chor bis zu 90 Sängerinnen und Sänger. Viele von ihnen haben zuvor bereits in anderen Chören und Ensembles mitgewirkt oder können von langjährigem Gesangsunterricht profitieren. Die Erfahrungen der Einzelpersonen sind für das Freie Musical-Ensemble Münster eine enorme Bereicherung. Neben den Musicalstücken des aktuellen Projekts probt der Chor parallel auch an klassischer Musik-Literatur, um ein Gefühl für den Chorklang, die musikalische Dynamik und das Zusammenspiel von verschiedenen Harmonien zu entwickeln und zu schulen. In regelmäßigen Registerproben der einzelnen Chorstimmen lernen die Ensemble-Mitglieder außerdem durch gezielte Übungen aus den Bereichen Stimmbildung und Atemtechnik, ihre eigene Stimme optimal einzusetzen, ohne sie unnötig zu belasten. Nicht umsonst begeistert der Chor immer wieder durch seine große Stimmgewalt und sein enormes Klangspektrum im teilweise achtstimmigen Gesang.

 

Das Ensemble im Bild

 

Orchester

Das Orchester

Aktuelle Besetzung

Ein wichtiger Bestandteil unseres Musical-Ensembles ist das Orchester. Das Freie Musical-Ensemble Münster ist sehr stolz, sein großes, klangvolles und symphonisches Orchester nicht in einem Graben versteckt zu halten, sondern vor der Bühne präsentieren zu können. Das Orchester in der ersten Reihe gehört beim Freien Musical-Ensemble Münster seit jeher zum Gesamtbild und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. So kann der Zuschauer bei der einen oder anderen Szene auch mal einen Blick zu den Instrumental-Musikern schweifen lassen und sich von der Liebe und Leidenschaft, mit der das Orchester die Musik zelebriert, anstecken lassen.

Im Durchschnitt besteht das Orchester des Freien Musical-Ensembles Münster aus 40 Musikern. Sie finden sich meist im Sommer zu den ersten Proben zusammen. Die Stücke der jeweiligen Produktion werden dann an 3-4 Probenwochenenden zunächst instrumental erarbeitet und später mit dem Chor zusammengeführt.

Mittlerweile hat sich ein fester Stamm an Orchester-Musikern gebildet, der als eingespieltes Team die Musical-Projekte Jahr für Jahr zuverlässig begleitet. Durch die zahlreichen gemeinsamen Orchestererfahrungen aus vorangegangenen Stücken wird nicht nur die Qualität des Orchesters nachhaltig gesichert, auch das Probenklima ist durch die langjährige Zusammenarbeit freundschaftlich und angenehm. Dies führt zum einen dazu, dass bei den Proben eine erhöhte Konzentration möglich ist, sodass die Musikstücke schneller erarbeitet werden und man sich frühzeitig auf deren gefühlvolle Interpretation konzentrieren kann. Zum anderen werden die Neuzugänge eines jeden Projekts herzlich aufgenommen und können sich schnell in die Gruppe einfinden. Jeder der Musiker beherrscht sein Instrument bis zur Perfektion, weshalb das FME-Orchester in keiner Weise hinter einem professionellen Orchester zurücksteht. Viele Musiker bringen zudem Erfahrungswerte aus anderen Orchester-Engagements mit und sind zum Teil auch als Solisten an ihrem Instrument sehr gefragt.

1. Violine

2. Violine

Viola

Cello

Kontrabass

Flöte

Klarinette

Oboe

Fagott

Trompete

Horn

Posaune

Tuba

Percussion

Klavier

Über uns

Über uns

Wer wir sind

Das Freie Musical-Ensemble Münster (FME) widmet sich der Erarbeitung von anspruchsvoller Musiktheater-Literatur. In jeder unserer Produktionen kommen 60 bis 100 Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen, aber mit einer gemeinsamen Liebe und Leidenschaft für Musik und Theater zusammen, die sich über das normale Maß eines „Hobbys“ hinaus engagieren, um in Eigenregie eine rundum stimmige und harmonische Produktion auf die Bühne zu bringen.

Insgesamt 18 Produktionen haben wir bislang auf die Bühne gebracht und in mehr als 175 Aufführungen über 60.000 Zuschauer begeistert. Mit unseren aufwändigen und anspruchsvollen Produktionen haben wir aber nicht nur unser Publikum in den Bann gezogen, sondern auch Kritiker und Musikverlage von uns überzeugt. So hatten wir schon mehrfach die Ehre, auch deutsche Erstaufführungen auf die Bühne bringen zu dürfen.

Angefangen hat alles 1999, als der Musikstudent Ingo Budweg einen gewagten Schritt unternahm: Praktisch aus dem Nichts und ohne Musical-Erfahrung stellte er mit Unterstützung seiner Kommilitonin Kirsten Naumann unsere erste Produktion auf die Beine: „Anatevka“. Dieses Stück legte den Grundstein für die einzigartige Erfolgsgeschichte unseres Ensembles.

Was uns ausmacht

Seit unserer Gründung haben wir die unterschiedlichsten Menschen aus den verschiedensten Berufen, Nationalitäten, Religionen und Altersgruppen zusammen gebracht: Ob Studenten, Krankenschwestern, Journalisten oder Juristen – sie alle kommen in ihrer Freizeit zu den Gesangs-, Tanz- und Bühnenproben zusammen. Unsere jüngste Darstellerin war erst acht Jahre alt, der älteste über 60. Trotz des wachsenden Erfolges und der steigenden Professionalität der Gruppe ist eines jedoch immer gleich geblieben: Jeder bei uns arbeitet ehrenamtlich, keiner der Beteiligten bekommt eine Gage für sein Engagement. Im Vordergrund stehen unsere Liebe zur Musik und der Anspruch, mit sehr viel Energie, Spaß, Disziplin und Liebe zum Detail ein Stück auf die Beine zu stellen.

Zu einem Musical gehören aber nicht nur die Menschen auf der Bühne, sondern auch die passende Ausstattung. Jede unserer Produktionen zeichnet sich deswegen auch durch ein aufwändiges Bühnenbild, eine detailreiche Ausstattung und zeitgemäße Kostüme aus. Der Fundus birgt inzwischen mehr als 2000 Kostüme. Die prunkvollen Kleider, Anzüge und Uniformen sind zum größten Teil selbst genäht. 

Ein über 300 Quadratmeter großes Lager beherbergt einen großen Teil unserer Geschichte. Neben aufwändigen Bühnenbauteilen oder einer selbst gebauten Guillotine nach Originalbauplänen lagern dort auch unzählige Requisiten. Der Großteil der Ausstattung wird von uns gebastelt, den Rest unserer Requisiten finden wir auf Flohmärkten, manche werden uns auch gespendet. Zu unseren ausgefalleneren Stücken gehören zum Beispiel Krücken aus schwedischen Armeebeständen und Fotoapparate aus den 20ern des letzten Jahrhunderts.

Alle unsere Produktionen spielen wir in Münster-Gievenbeck im Konzertsaal der Waldorfschule. Zudem haben wir in den vergangenen Projekten auch immer wieder die Gelegenheit genutzt, mit unseren Produktionen auf Tournee zu gehen und können auf erfolgreiche Auftritte in Essen, Witten, Gütersloh, Hagen und Borken zurückblicken. Spielstätten waren unter anderem der Saalbau (Witten) und das Roland Frosch Varieté (Münster). Zusätzliche Highlights waren die Aufführung bei der Eröffnung des Gütersloher Kultursommers 2003 auf der Freilichtbühne in Mohns Park, das Jubiläumsfest von WestLotto und der Medizinerball in der Halle Münsterland.

Nicht der Applaus vom Publikum oder die Kritiken in der Zeitung am Ende jeder Produktion sind unser Ziel, sondern der gemeinsame Weg dorthin. Weil jeder von uns ein Stück von seinem persönlichen Glück in dieser Gruppe findet. Jeder kann hier so sein wie er ist und seine Liebe zur Musik gemeinsam mit Gleichgesinnten ausleben.

Rückblick

Ingo Budweg studiert 1999 Medizin und Musik (Hauptfach: Horn), als er als Orchestermusiker für eine Inszenierung des Musicals „Anatevka“ in Witten engagiert wird. Diese Herausforderung ist ihm jedoch nicht genug, und so wächst die Idee heran, „Anatevka“ nicht nur als Musiker zu begleiten, sondern in Münster selbst zu inszenieren. Gemeinsam mit Kirsten Naumann, einer Tanzpädagogin, die ebenfalls Musik (Hauptfach: Gesang) studiert, wird im Sommer 1999 das Freie Musical-Ensemble Münster gegründet.

Innerhalb von drei Monaten wird „Anatevka“ auf die Bühne gebracht. Insgesamt 80 Menschen (Sänger, Tänzer, Musiker, Designer, Beleuchter, …) sind in dieses Projekt neben Studium oder Job involviert. Das Stück wird ein großer Erfolg und legt so den Grundstein für die Arbeit an einem neuen Stück: „Candide“, das 2001 aufgeführt wird. Das Ensemble, bestehend aus etwa 40 Chormitgliedern/Solisten und ebenso vielen Orchestermusikern, etabliert sich zu einer festen Institution. Neben der musikalischen Arbeit entwickeln sich Bühnenbau, Kostüme und Maske sowie sämtliche organisatorische Strukturen zu einem ambitionierten Ganzen. Die personelle Zusammensetzung ändert sich freilich von Projekt zu Projekt, jedoch gibt es neben dem Leiter einen festen Kern von etwa 15 Akteuren. Es folgen die Projekte: „Scarlet Pimpernel“, „Tanz der Vampire“, „Jekyll & Hyde“, „Frankenstein – Das Musical“, „Scrooge“, „Titanic“, „Dracula“, „Eine Geschichte aus zwei Städten“ sowie zwei Wiederaufnahmen von „Scrooge“. 2014 wurde anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Ensembles eine Jubiläumsgala auf die Bühne gebracht.

FAQ

FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Kann ich beim aktuellen Projekt im Ensemble mitspielen?

Der Einstieg in ein laufendes Projekt ist in der Regel zu Anfang des Jahres problemlos möglich. Je weiter die Proben voranschreiten, desto schwieriger lässt sich aber das Versäumte nachholen. Bitte melde Dich deswegen immer unter info(at)fme-ms.de. Dann können wir Dir Genaueres sagen.

Ich möchte im Orchester mitspielen. Was muss ich tun?

Weitere Informationen zum Orchester erhältst du unter orchester(at)fme-ms.de. Die Proben beginnen ungefähr im Spätsommer.

Wann sind die Probentermine?

Das Bühnenensemble probt zu Beginn eines Projektes einmal wöchentlich, normalerweise mittwochs um 20 Uhr. Später kommt dann ein zweiter Probentag in der Woche dazu, normalerweise der Dienstag. Dann gibt es noch Probenwochenenden und die Durchlaufproben, die in der Woche vor der Premiere jeweils abends stattfinden.

Das Orchester probt an vier Wochenenden; die Noten werden vorab ausgegeben.

Muss ich bei jeder Probe anwesend sein?

Grundsätzlich besteht bei jeder Probe Anwesenheitspflicht. Ausnahmeregelungen können in Absprache mit den Chorsprechern und Chorleitern getroffen werden.

Gibt es ein „Vorsingen“/“Vorspielen“?

Jedes Ensemblemitglied soll zu Beginn eines Projekts vorsingen. Das ist notwendig, damit die Chorleitung wichtige Informationen erhält über Stimmgruppe,  Vorerfahrungen in Gesang, Tanz und Schauspiel oder welche besonderen Fähigkeiten und Vorlieben beim jeweiligen Ensemblemitglied vorhanden sind.

Kommen neben der Mitarbeit im Ensemble noch weitere Aufgaben auf mich zu?

Jedes Ensemblemitglied engagiert sich zusätzlich zur Probenarbeit in einem der Komittees. Es gilt, die Bühne zu bauen, Requisiten zu beschaffen oder zu basteln, unzählige Kostüme zu nähen, …

Ich kann weder auf der Bühne noch im Orchester mitspielen, möchte mich aber trotzdem beim FME engagieren. Was kann ich tun?

Viel! Siehe die vorstehende Frage. Wir freuen uns auf Dich!

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

Schreibe eine E-Mail an

Leitung

Leitung

Vorstand & Komiteeleiter

Das Leitungsteam des Freien Musical-Ensembles Münster setzt sich aus dem Gesamtleiter, der Regisseurin, den Chorleitern, der Choreographin, dem Schatzmeister und den Komiteeleitern (Bühnenbild, Requisite, Kostüme, Maske, Orchester, Marketing & PR) zusammen.

Das Leitungsteam trifft sich einmal wöchentlich, um aktuelle Anliegen zu besprechen, Lösungen für Probleme zu finden, sich auszutauschen, zu organisieren, zu planen, etc.

Gesamtleitung

Künstlerische Gesamtleitung, Dirigent und Regisseur

Ingo Budweg

Ingo Budweg wurde 1973 in Essen geboren. Schon früh kam er mit Musik in Berührung. Im Alter von sechs Jahren begann er eine zweijährige musikalische Früherziehung. Darauf folgten zehn Jahre Geigenunterricht sowie das Mitwirken in vielen Orchestern und Kammermusikensembles. Später erhielt er Unterricht im Posaunen- und Hornspiel. Nach dem Abitur 1992 nahm er ein Studium der Humanmedizin an der Rheinischen Wilhelms-Universität zu Bonn auf. Ab April 1998 begann er ein zweites Studium im Fach Musik mit Hauptfach Horn und Nebenfach Klavier. Seit 2013 arbeitet er als Oberarzt in der Unfall-, Hand- und orthopädische Chirurgie am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup.

Inspiriert durch das Mitwirken als Orchestermusiker in einer Musicalproduktion im Frühjahr 1999 gründet er zwei Monate später mit Studienfreunden das „Freie Musical-Ensemble der Universität Münster“. Die Liebe zur Musik und die Faszination von der Dramaturgie einer Geschichte, die auf der Bühne beide künstlerischen Komponenten miteinander verbindet, ließ ihn fortan nicht mehr los. Zum Glück – denn nach der ersten erfolgreichen Produktion entstand ein Ensemble mit fast 110 Mitgliedern in Chor und Orchester, das er seither mit großem Sachverstand leitet.

Als künstlerischer Gesamtleiter und Regisseur erarbeitet er Rollen und Stück nicht nur mit den Hauptdarstellern, sondern mit dem gesamten Ensemble. Seine künstlerische, darstellerische und musikalische Arbeit mit Chor und Orchester ist geprägt von großem Einfühlungsvermögen und einer besonderen Sensibilität gegenüber dem Stoff, den es umzusetzen gilt, gleichzeitig aber auch gegenüber den Menschen, die er verständnisvoll und dennoch mit großer Kraft und Klarheit führt.

Er ist der Visionär und die treibende Kraft des Ensembles. Er versteht es in seiner Regiearbeit geschickt, dem Ensemble diese Visionen so zu vermitteln, dass es in der Lage ist, sie in großartigen Bildern lebendig werden zu lassen. Dies ist eine Fähigkeit, die auch das Orchester an ihm schätzt, mit dem er in akribischer Feinarbeit nicht nur die Stücke einstudiert, sondern das er zudem als Dirigent virtuos leitet.

Die Musik und auch das Musiktheater sind aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken, ganz nach Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“.

Regie

Stellvertretende Gesamtleitung, Regie

Regiearbeit und Schauspieltraining sind feste Bestandteile der Probenarbeit. Auf der Bühne müssen schließlich alle Handlungen und Reaktionen spontan und natürlich aussehen, egal wie viele Male man eine Szene schon geprobt hat. Beim Schauspiel – vor allem beim Method Acting – kommt es besonders darauf an, seine Gesten und Gefühle aus eigenen Erinnerungen zu schöpfen und für die Bühne umzusetzen. Selbstverständlich sind die eigenen Erfahrungen sehr persönlich und nicht jeder möchte sie mit dem gesamten Ensemble teilen. Aber durch gezielte Denkanstöße lässt sich das Ensemble dennoch in bestimmte Stimmungen versetzen, ohne dass sich jeder persönlich entblößen müsste oder mehr von sich preis gibt, als er oder sie möchte. Identifikation mit dem jeweiligen Stück, Leidenschaft und vor allem Vertrauen spielen dabei ebenfalls eine große Rolle.

Canan Toksoy

Canan Toksoy wurde 1980 in Bad Oeynhausen geboren. Bereits in frühen Jahren zog es sie auf die Bühne, sei es in der Theater-AG des städtischen Gymnasiums Löhne, der Theatergruppe der Jugendkunstschule oder in einer freien Theatergruppe des Herforder Stadttheaters. Der Traum, später einmal professionell auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu stehen, wich letztendlich doch dem größeren Wunsch, Medizin zu studieren. Nach einem kurzen Intermezzo mit Germanistik und Medienwissenschaften in Paderborn, begann für Canan 2001 das Humanmedizinstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2007 ist Canan in der Chirurgie im Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup als Ärztin tätig.

Während ihrer Studienzeit besuchte sie 2004 und 2005 Aufführungen des FME und war so begeistert, dass sie Anfang 2006 aktives Mitglied wurde. Anfangs nähte sie im Komitee Kostüm, dessen Leitung sie kurzfristig für das Projekt „Dracula“ im Jahr 2011 übernahm. Dann begann Canan zunehmend, Schauspielworkshops für das Ensemble zu geben und übernimmt neben Ingo Budweg seit 2012 die Regiearbeit. Dabei möchte sie Spaß, Authentizität und Grundlagen der modernen Schauspieltechnik vermitteln. Das FME bedeutet für Canan ihre Leidenschaften – Job und Hobby – vereinen zu können.

Chorleitung

Chorleitung

Das FME hat den Luxus, über gleich mehrere Chorleiter zu verfügen: Neben dem Gesamtleiter Ingo Budweg übernehmen Carsten Jaehner und Melvin Schulz-Menningmann ebenfalls in diversen Proben die Leitung des Chores. Sie stehen dem Ensemble sowohl als Chorleiter als auch als Korrepetitor zur Verfügung und stellen ihre Fähigkeiten gleichermaßen in Gesamt- und in kleineren Registerproben unter Beweis. Zudem investieren sie viel Zeit in die Solistenproben, in denen sie Sängerinnen und Sängern gesangstechnische und interpretatorische Anleitung geben. Die Aufteilung der Chorleitung ermöglicht es, auch parallele Proben mit getrennten Chorstimmen bzw. Choristen und Solisten durchzuführen. Obwohl es bei einem großen gemischten Chor mit vielen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Hintergründe mitunter ein wenig unruhig zugeht, haben die Chorleiter allesamt mit viel Geduld und Humor bislang noch jedes Stück gemeistert, erfolgreich Töne gelehrt, Einsätze geprobt, ein Gefühl für die jeweilige Rhythmik vermittelt und an der Dynamik gefeilt.

Carsten Jaehner

Carsten Jaehner wurde 1972 in Münster geboren, studierte an der Musikhochschule Detmold (Abt. Münster) bei Prof. Peter Ziethen Gesangspädagogik und besuchte anschließend den Aufbaustudiengang Musikalische Früherziehung AME/MFE. Seit 2003 ist er als Chorleiter und Stimmbildner an der Chorakademie Dortmund beschäftigt. Seit 2007 unterrichtet er auch an einer privaten Musikschule in Dortmund, wo er Klavier- und Gesangsunterricht erteilt. 2013/14 hatte er einen Lehrauftrag an der Landesmusikakademie NRW in Heek. Zudem machte er an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern/Hessen seinen C-Chorleiterschein. Seit dem Sommersemester 2016 ist er Dozent für Stimmbildung an der KSHG in Münster.

Neben seiner Unterrichtstätigkeit ist Carsten auch als Sänger aktiv und hat unter anderem in Salzburg, Danzig, Pjöngjang und Amsterdam gesungen. Seit 1997 singt Carsten Jaehner im Extrachor der Städtischen Bühnen Münster, seit 2004 auch in Dortmund und seit 2012 in Essen am Aalto-Theater. Wenn er nicht mit Musik beschäftigt ist, liest er gerne historische Romane oder versucht, seine nächsten Texte zu lernen.

Carsten ist eines der letzten Gründungsmitglieder des FME und war 1999 in „Anatevka“ als Fleischer Lazar Wolf zu sehen, ehe er in der Dreifachrolle des Pangloss, Cacambo und Martin in Bernsteins „Candide“ 2001 viel zu tun hatte. Nach einem umzugsbedingten Ausflug ins Orchester bei „Tanz der Vampire“ 2004 war er anschießend ab „Jekyll & Hyde“ 2005 wieder auf der Bühne zu sehen und durfte nach einigen kleineren Rollen mit „Scrooge“ in den Jahren 2008, 2010, 2013 und 2018 sein Bühnentalent in einer großen Hauptrolle unter Beweis stellen. In allen weiteren Produktionen wirkte er ebenfalls als Darsteller mit, u.a. als Renfield in „Dracula“, Barsad in „Eine Geschichte aus zwei Städten“, Porthos in „Drei Musketiere“, Adolph Warshowsky (Caesar) in „Imagine This“ und Richter Roan in „Parade“. Bei allen Produktionen war er ebenfalls als Chorleiter und Korrepetitor bei den Proben tätig.

Stephan Rinschen

Stephans musikalische Reise im FME begann 2011 als Geiger im Orchester, bevor er 2012 die Hauptrolle des Sydney Carton in „Eine Geschichte aus zwei Städten“ und bei der Gala 2014  u.A. Werke aus „Tanz der Vampire“ singen durfte. Seit 2013 trägt er als Konzermeister zum Klang des Orchesters bei. Als einer der drei Chorleiter ist er eigentlich seit 2020, bedingt durch die Pandemie jedoch erst „so richtig“ seit 2022 an der Einstudierung beteiligt – Im übrigen das Jahr in dem er stolzer Familienvater wurde.

Stephan Rinschen wurde 1987 in Münster geboren. In Warendorf aufgewachsen kehrte er im Verlauf für sein Medizinstudium nach Münster zurück. Nach seiner Facharztweiterbildung zum Internisten ist er seit 2022 als geriatrischer Oberarzt im Josephs-Hospital in Warendorf tätig.

Bereits im Kindesalter begann Stephan mit dem Violinenspiel. Früh entdeckte er auch die Freude des gemeinsamen Musizierens. Er wirkte in seiner Heimat bei mehreren Schulmusicals und Konzern im Orchester mit. Seine große Leidenschaft blieb zudem der Gesang.

Choreografie

Choreografie

Die Choreographien auf der Bühne machen viele Szenen erst richtig lebendig. Beim FME muss man jedoch kein Profitänzer sein, um bei den Tanzsequenzen mitwirken zu können. Im Vordergrund steht der Spaß an Bewegung und bisher konnte jedes Ensemble-Mitglied erfolgreich zum Tanzen motiviert werden. Die sogenannten Bewegungsproben, in denen Tanzschritte, Raumwege und Choreographien erlernt werden, starten regelmäßig mit einem kleinen Fitness-Workout, da eine gute Kondition auf der Musical-Bühne unerlässlich ist – nicht nur, wenn man an Tanzsequenzen denkt. Nach jeder gelungenen Tanzprobe wird ein Video der erlernten Schritte gemacht und für alle Ensemble-Mitglieder online zur Verfügung gestellt, damit bei Bedarf zu Hause geübt werden kann. Wer mal eine Probe verpasst hat, bleibt so stets auf dem Laufenden und kann die Tanzschritte daheim einfach nachlernen.

Katharina Laukemper

Katharina Laukemper wurde 1994 in Beckum geboren. Seit dem 4. Lebensjahr sang sie in verschiedensten Chören, bekam wenig später Gesangsunterricht und lernte im Laufe der Zeit mit Klavier, Querflöte und Gitarre zu musizieren. Seit 2012 ist sie mit Tin Whistle und Gesang Mitglied der Irish Folk Band „Morning Dew“. Gesammelte Erfahrungen in Ballett- und Jazztanz zeigten ihr, wie faszinierend und ausdrucksstark der Tanz als Einheit von Körper und Musik sein kann. Schon früh lernte sie in jährlichen Musicals der örtlichen Musikschule das Genre „Musical“ in seiner einmaligen Kombination aus Singen, Tanzen und Schauspielen lieben. 

Die Möglichkeit auch mit Beginn des Sport- und Biologie-Studiums für gymnasiales Lehramt in Münster ihre drei Leidenschaften zu verknüpfen, machte den Beitritt in das FME unabdingbar. Seit 2014 singt und springt sie mit dem Ensemble auf der Bühne herum. 

Seit 2018 darf sie das FME als Choreografin unterstützen. Tänze zu entwickeln, einzustudieren und das Ensemble in sportlichen Workouts oder tanzpädagogischen Spielen fit für die Bühne zu bekommen bereitet ihr eine riesige Freude. Eine besondere, aber interessante Herausforderung stellt dieses Jahr für sie das historisch korrekte Arbeiten dar.

Kira Bobrowski

Kira Bobrowski wurde 1993 in Münster geboren und ist hier auch aufgewachsen. Sie studiert im Master Musik und Biologie auf Lehramt.

Seit ihrer Kindheit macht sie Musik. Zuerst spielte sie Klavier, tauschte dies aber im Alter von 10 Jahren gegen die Geige ein, die sie immer noch mehr oder weniger regelmäßig spielt. Mit dem Tanzen fing Kira an, weil ihr die Sommerpause beim Eiskunstlaufen zu lang war. Um in dieser Zeit fit zu bleiben, begann sie im Alter von 16 Jahren zuerst mit Ballett, später dann auch mit Jazz und Modern Dance und hatte so viel Spaß daran, dass sie auch nach der Sommerpause nicht mehr damit aufhörte.

2010 kam Kira zum FME, wo sie für zwei Projekte im Orchester mitwirkte und dann 2012 in das Bühnenensemble wechselte. Das Tanzen auf der Bühne machte ihr immer sehr viel Spaß, sodass sie sich nun umso mehr freut, seit diesem Jahr die Choreographie mitzugestalten und ihre eigenen Ideen einbringen zu können. Die Tanzproben mit dem „bunten Haufen“ sind für sie eine tolle Erfahrung und machen ihr viel Spaß.

Ensemblesprecher

Ensemblesprecher

Wann immer es ein Anliegen in den Reihen des Ensembles gibt, haben die Ensemblesprecher ein offenes Ohr und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Sie begrüßen zudem die Neulinge und erklären ihnen die Arbeitsweisen des FME, welche Chorstimmen es gibt und wer die verantwortlichen Personen in Leitung und Komitees sind. Außerdem sind sie das „Sprachrohr“ zwischen Ensemble und Leitungsteam. Diese Aufgabe ist nicht immer einfach, denn so schön es auch ist, positive Entwicklungen, Lob und Anerkennung an das Ensemble weiterzutragen, so schwierig ist es auch, schlechte Neuigkeiten mitzuteilen oder Unstimmigkeiten innerhalb und außerhalb des Ensembles zu lösen. Aber stets meistern sie ihre Aufgaben sehr souverän, bewahren die nötige Ruhe und vertreten so ihr Ensemble mit großer Einsatzbereitschaft.

Laura Volk

Laura Volk

Laura Volk wurde 1994 in Mainz geboren, wuchs jedoch in der westfälischen Stadt Rheine auf. Dort machte sie 2013 das Abitur am Kopernikus Gymnasium und zog 2014 nach einem Jahr Praktikum im Bereich Architektur für ihr Architekturstudium nach Münster. 

Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft zur Musik. Mit sechs Jahren trat sie dem Kinderchor ihrer Gemeinde bei und sang ihre gesamte Schulzeit im Schulchor, darunter auch in einer Musical-Produktion der Schule. Zusätzlich zum Gesang spielt sie seit ihrer Kindheit Keyboard. Später kamen auch das Klavier und mit 13 Jahren die Gitarre dazu. 

Nach einer Gesangspause nach dem Abitur und einer langen Suche nach einem Chor in Münster, entdeckte sie Ende 2015 das FME und trat diesem Anfang 2016 bei. Seit ihrem ersten Projekt „Imagine This“ singt sie dort im ersten Alt. Vom Frühjahr 2018 bis zum Frühjahr 2020 und seit Mitte 2022 vertritt sie die Interessen des Ensembles als deren Ensemblesprecherin. 

Simon Nießen

Simon Nießen wurde 1990 in Langenfeld (Rheinland) geboren, wuchs jedoch im ostfriesischen Emden auf, wo er 2008 sein Abitur und anschließend einen Bachelor machte, bevor es ihn für einen Master in Umwelttechnik nach Münster verschlug.

Musik begleitet Simon bereits von klein auf. So hatte er nicht nur Freude am ständigen Musikhören, sondern insbesondere auch daran, – ob singend oder klavierspielend – selbst Musik zu machen.

Nachdem er 2019 die Aufführung von Titanic gesehen hatte, stand für ihn fest, dass das FME genau der richtige Ort für seine musikalische Zukunft ist. Seit 2020 singt er im Bass und genießt die Atmosphäre in den gemeinsamen Proben und bei allem drumherum. Mitte 2022 wurde Simon zum Ensemblesprecher gewählt und freut sich riesig darauf, künftig Ansprechpartner für alle Ensemble-Belange zu sein.