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emma schrieb am 18. August 2013
Im großen und ganzen war es ein netter Abend.
Allerdings hat es mich ein wenig geärgert, dass ich 20 Euro für Plätze bezahlen musste von denen ich weniger vom Stück sehen konnte dafür aber viel vom Rücken und den Bewegungen vom Dirigenten und die Mikrofone sehen konnte. Leider habe ich dann die Gesangsstimmen auch nur von der rechten Seite verstärkt bekommen.
Auch konnte ich nicht verstehen, warum die Mikroports bei den Chornummer heruntergefahren wurden. So konnte ich dann leider auch oft den Text und somit die Aussage nicht verstehen. Das hat mich schon ein wenig geärgert.
Administrator-Antwort:
Hallo Emma,

wir sind bei all dem Lob, den wir hier im Gästebuch zu unseren Stücken bekommen haben, auch über kritische Äußerungen dankbar. Deswegen auch Ihnen vielen Dank für Ihren Beitrag, auf den ich kurz eingehen möchte.

Wir sind uns bewusst, dass es im Saal Plätze gibt, wie beispielsweise den Platz hinter dem Dirigenten, von denen man schlechter sehen kann als von anderen. Damit unser Publikum trotzdem von überall das Stück genießen kann, versuchen wir, unsere Inszenierungen immer möglichst in die Breite zu ziehen und die Seitenbühnen mit zu benutzen. Anders als bei anderen Spielstätten gehört bei uns das Orchester und der Dirigent auch einfach mit zum Gesamtbild des Stückes. Deswegen haben wir beispielsweise nicht nur den Chor, sondern auch das gesamte Orchester entsprechend eingekleidet. In meinen Augen macht gerade das auch einen besonderen Charme aus.

Zu den Port kann ich nur sagen, dass die Ports absichtlich bei den Chorstellen heruntergedreht wurden, um einen ausgewogenen Chorklang zu erzeugen. Hätte man die Ports von zehn Solisten offen gelassen, hätten die anderen 60 Choristen gar nicht mitsingen brauchen, da man von Ihnen gar nichts gehört hätte. Das wäre einfach schade gewesen.

Klar gibt es bzgl. des Tons noch Optimierungspotential. Wäre ja auch sonst langweilig.

Gruß,
Tobias Hartz
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