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Volker Poeche
schrieb am 31. Oktober 2016
Liebes FME,
ich muss vorausschicken, dass wir 2013 das große Glück hatten, als leibliche Eltern des Tiny Tim (im richtigen Leben namens Henri) in Scrooge euch als Team über Wochen näher miterleben zu dürfen. Weil wir aus der Zeit viele positive Erinnerungen an eure Arbeit mitgenommen und natürlich nicht vergessen haben, waren wir auch gestern Abend bei eurer neuen Inszenierung von "Imagine This".
Das gestern Gesehene und Erlebte in Worte zu fassen, gelingt uns einfach nicht. Dafür ist das Thema zu komplex und von euch (positiv gemeint!) sehr ernsthaft aufgearbeitet.
Was uns am meisten beeindruckt, ist euer Mut und eure Kraft: Ihr lebt als rein ehrenamtlich engagierte Laien davon, dass ihr eure persönliche Begeisterung für Musik, Gesang, Schauspielerei, Tanz, Bühnenbild, Kostüme, Bühnentechnik etc. zu einem Gesamtwerk orchestriert. Keiner verdient damit Geld. Das einzige was ihr zurückbekommen könnt, ist das Lächeln, die Begeisterung, die Bewunderung, die Zuneigung von Zuschauern, die ihr mit eurem Wirken in 2-3 Stunden Live-Vorführung verzaubert habt. Und dass ihr das könnt, habt ihr in den letzten Jahren zig-mal mit dafür gut geeigneten Themen bewiesen, ... und euch genau damit jeweils wieder selber motiviert, im folgenden Jahr weiter zu machen.
Und jetzt geht ihr in diesem Jahr einen mutigen Schritt in eine ganz andere Richtung: Komplexes/provozierendes Thema, schwer verdaulicher historischer Hintergrund, und das in einer Zeit, wo leider merkliche Teile der deutschen Bevölkerung ihren "europäischen Patriotismus" öffentlich wirksam demonstrieren und Erinnerungen an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte in dem Kontext meist nicht sehr willkommen sind. Allein die Auswahl dieses Themas ist schlicht und einfach kein Nährboden, um Anerkennung/Bewunderung/Beschwingtheit/Zuneigung etc. zu ernten, genau das Brot, für das ihr euch (auch) engagiert.
Auch die Vorstellung, dass ihr euch in allen Proben inkl. Durchlauf- und Generalprobe diesem Thema über Stunden stellen musstet, mit allen düsteren Bestandteilen, die ihr in der Inszenierung verwendet, lässt uns als Außenstehende zumindest erahnen, dass dabei niemals der Spaß im Vordergrund gestanden haben kann. Im Gegenteil, ihr seid sicher in Teilen auch an eure persönlichen Grenzen gegangen.
Für diese Gesamtleistung möchten wir dem ganzen Team gegenüber unsere tiefe Hochachtung zum Ausdruck bringen! Genau solch mutige Gesamtwerke braucht unsere Gesellschaft (auch)!
@Zukünftige/potenzielle Zuschauer:
==================================
Nein, der Besuch einer Aufführung "Imagine This" ist auch für den Zuschauer kein ganz einfacher Abend. Man sitzt netto gute 3h kerzengerade, gefesselt und angespannt auf seinem Stuhl. Entspannende Momente unterstützt durch ein Lächeln, leicht-perlende Musik und eine harmonische Bühnensituation sind vorhanden, aber selten. "Unbequeme" Szenen überwiegen, aber immer verursacht durch das Thema. Alle Akteure auf, vor und hinter der Bühne wirken/agieren immer mit vollem Engagement und für Laien (bitte niemals vergessen!) konstant auf einem sehr hohen Niveau.
Dadurch hat es das Gesamtteam geschafft, meiner Frau und mir einen trotz des Themas wirklich sehr schönen und natürlich unvergesslichen Abend zu bereiten. Danke dafür!
Daher von unserer Seite ein klarer Appell an alle noch Unentschlossenen: Nutzt die einmalige Chance, schaut euch "Imagine This" an. Es bedeutet auch Auseinandersetzung mit dem Stück und Thema, aber genau das ist der Reiz. Und die Umsetzung durch das Gesamtteam fesselt den Zuschauer, in ganz vielen Facetten.
Volker und Moni Poeche
ich muss vorausschicken, dass wir 2013 das große Glück hatten, als leibliche Eltern des Tiny Tim (im richtigen Leben namens Henri) in Scrooge euch als Team über Wochen näher miterleben zu dürfen. Weil wir aus der Zeit viele positive Erinnerungen an eure Arbeit mitgenommen und natürlich nicht vergessen haben, waren wir auch gestern Abend bei eurer neuen Inszenierung von "Imagine This".
Das gestern Gesehene und Erlebte in Worte zu fassen, gelingt uns einfach nicht. Dafür ist das Thema zu komplex und von euch (positiv gemeint!) sehr ernsthaft aufgearbeitet.
Was uns am meisten beeindruckt, ist euer Mut und eure Kraft: Ihr lebt als rein ehrenamtlich engagierte Laien davon, dass ihr eure persönliche Begeisterung für Musik, Gesang, Schauspielerei, Tanz, Bühnenbild, Kostüme, Bühnentechnik etc. zu einem Gesamtwerk orchestriert. Keiner verdient damit Geld. Das einzige was ihr zurückbekommen könnt, ist das Lächeln, die Begeisterung, die Bewunderung, die Zuneigung von Zuschauern, die ihr mit eurem Wirken in 2-3 Stunden Live-Vorführung verzaubert habt. Und dass ihr das könnt, habt ihr in den letzten Jahren zig-mal mit dafür gut geeigneten Themen bewiesen, ... und euch genau damit jeweils wieder selber motiviert, im folgenden Jahr weiter zu machen.
Und jetzt geht ihr in diesem Jahr einen mutigen Schritt in eine ganz andere Richtung: Komplexes/provozierendes Thema, schwer verdaulicher historischer Hintergrund, und das in einer Zeit, wo leider merkliche Teile der deutschen Bevölkerung ihren "europäischen Patriotismus" öffentlich wirksam demonstrieren und Erinnerungen an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte in dem Kontext meist nicht sehr willkommen sind. Allein die Auswahl dieses Themas ist schlicht und einfach kein Nährboden, um Anerkennung/Bewunderung/Beschwingtheit/Zuneigung etc. zu ernten, genau das Brot, für das ihr euch (auch) engagiert.
Auch die Vorstellung, dass ihr euch in allen Proben inkl. Durchlauf- und Generalprobe diesem Thema über Stunden stellen musstet, mit allen düsteren Bestandteilen, die ihr in der Inszenierung verwendet, lässt uns als Außenstehende zumindest erahnen, dass dabei niemals der Spaß im Vordergrund gestanden haben kann. Im Gegenteil, ihr seid sicher in Teilen auch an eure persönlichen Grenzen gegangen.
Für diese Gesamtleistung möchten wir dem ganzen Team gegenüber unsere tiefe Hochachtung zum Ausdruck bringen! Genau solch mutige Gesamtwerke braucht unsere Gesellschaft (auch)!
@Zukünftige/potenzielle Zuschauer:
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Nein, der Besuch einer Aufführung "Imagine This" ist auch für den Zuschauer kein ganz einfacher Abend. Man sitzt netto gute 3h kerzengerade, gefesselt und angespannt auf seinem Stuhl. Entspannende Momente unterstützt durch ein Lächeln, leicht-perlende Musik und eine harmonische Bühnensituation sind vorhanden, aber selten. "Unbequeme" Szenen überwiegen, aber immer verursacht durch das Thema. Alle Akteure auf, vor und hinter der Bühne wirken/agieren immer mit vollem Engagement und für Laien (bitte niemals vergessen!) konstant auf einem sehr hohen Niveau.
Dadurch hat es das Gesamtteam geschafft, meiner Frau und mir einen trotz des Themas wirklich sehr schönen und natürlich unvergesslichen Abend zu bereiten. Danke dafür!
Daher von unserer Seite ein klarer Appell an alle noch Unentschlossenen: Nutzt die einmalige Chance, schaut euch "Imagine This" an. Es bedeutet auch Auseinandersetzung mit dem Stück und Thema, aber genau das ist der Reiz. Und die Umsetzung durch das Gesamtteam fesselt den Zuschauer, in ganz vielen Facetten.
Volker und Moni Poeche
Kirsten Bücker
schrieb am 31. Oktober 2016
Liebes Ensemble, wir freuen uns seit Jahren auf Eure Aufführungen, und dieses Jahr waren wir wirklich sehr gespannt, was uns wohl erwartet. Ich muss sagen, zeitweise war es kaum zu ertragen, zuzusehen; man fühlte sich auf erschütternde Weise zurückversetzt in eine Zeit, die ich persönlich zum Glück nicht erleben musste. Das lag sicher auch an der schonungslosen Art der Darstellung. Wir haben das Zusammenspiel von Darstellern, Musik und Bühnenbild als hervorragend umgesetzt empfunden. Das Orchester war wie immer ein Ohrenschmaus und die vielen tollen neuen Ideen der Umsetzung (die ich nicht beschreibe, es soll ja spannend bleiben;-) haben überrascht. Wir finden es sehr mutig, dieses Thema so schonungslos anzugehen, und genauso beeindruckt und bewegt sind wir. Auf unsere Empfehlung hin kommen noch einige Bekannte und Freunde zu den nächsten Aufführungen-für uns war es ein herausragender Abend, danke dafür.
Familie Bücker
Familie Bücker
Andrea
schrieb am 31. Oktober 2016
Ich weiß nicht, was Herr Droste für ein Stück gesehen hat, aber ganz sicher nicht eure Aufführung von "Imagine this". Ich möchte gar nicht weiter darauf eingehen, denn dies ist (inzwischen) zum Glück ein freies Land, auch mit Platz für - sagen wir ungewöhnliche Meinungen.
Anders als in eurem Stück. Ich war sehr gespannt, wie ihr diesen Stoff umsetzen würdet, und ihr habt mich - und alle um mich herum - in einem Maß bewegt, dass ich weder erwartet habe noch fassen kann. Angst, Wut, Bedrückung, riesiges Mitgefühl, Trauer, Tränen... Ich weiß wirklich nicht, wie man diese Reise mit euch in Worte fassen soll. Und am schlimmsten ist das Wissen, dass es eben keine Fiktion ist, sondern grausame Realität.
Danke. Alles Gute. Und ganz ganz gewaltiger Respekt.
Anders als in eurem Stück. Ich war sehr gespannt, wie ihr diesen Stoff umsetzen würdet, und ihr habt mich - und alle um mich herum - in einem Maß bewegt, dass ich weder erwartet habe noch fassen kann. Angst, Wut, Bedrückung, riesiges Mitgefühl, Trauer, Tränen... Ich weiß wirklich nicht, wie man diese Reise mit euch in Worte fassen soll. Und am schlimmsten ist das Wissen, dass es eben keine Fiktion ist, sondern grausame Realität.
Danke. Alles Gute. Und ganz ganz gewaltiger Respekt.
Marie
schrieb am 31. Oktober 2016
Liebes FME,
gestern habe ich mit Freunden wie jedes Jahr eure Aufführung besucht. Orchester und Schauspieler waren wie immer einfach super.
Leider hat sich das Stück jedoch sehr gezogen (beispielsweise die Sterbeszene in Masada). Auch wirkte das Eingangslied zu aufgesetzt/lang.
Die Umsetzung hätte dieses Jahr deutlich besser sein können.
Dennoch danke für den netten Abend.
gestern habe ich mit Freunden wie jedes Jahr eure Aufführung besucht. Orchester und Schauspieler waren wie immer einfach super.
Leider hat sich das Stück jedoch sehr gezogen (beispielsweise die Sterbeszene in Masada). Auch wirkte das Eingangslied zu aufgesetzt/lang.
Die Umsetzung hätte dieses Jahr deutlich besser sein können.
Dennoch danke für den netten Abend.
Sven Schönig
schrieb am 31. Oktober 2016
Herzlichen Dank für einen eindrucksvollen und nachdenklichen Abend!
Gerade in der heutigen Zeit, wo das Thema leider wieder aktuell ist, ist das Ensemble über sich hinausgewachsen. Ihr habt auch gesanglich nochmals richtig zugelegt - und dies bei einem doch sehr schwierigen Thema.
Wir durften gestern Abend ein anderes Musical Ensemble erleben und es hat uns hervorragend gefallen.
Es war eine sehr gute Entscheidung auf Ansprachen zu verzichten - auch wenn uns die manchmal markigen und direkten Worte ein wenig fehlten. Da sie aber immer sehr punktgenau formuliert waren, bleiben sie uns einfach aus den vergangenen Jahren in guter Erinnerung.
Glückwunsch nochmals zu dieser hervorragenden Inszenierung! Wir freuen uns jetzt schon aufs kommende Jahr.
Gerade in der heutigen Zeit, wo das Thema leider wieder aktuell ist, ist das Ensemble über sich hinausgewachsen. Ihr habt auch gesanglich nochmals richtig zugelegt - und dies bei einem doch sehr schwierigen Thema.
Wir durften gestern Abend ein anderes Musical Ensemble erleben und es hat uns hervorragend gefallen.
Es war eine sehr gute Entscheidung auf Ansprachen zu verzichten - auch wenn uns die manchmal markigen und direkten Worte ein wenig fehlten. Da sie aber immer sehr punktgenau formuliert waren, bleiben sie uns einfach aus den vergangenen Jahren in guter Erinnerung.
Glückwunsch nochmals zu dieser hervorragenden Inszenierung! Wir freuen uns jetzt schon aufs kommende Jahr.
Reinhard Droste
schrieb am 30. Oktober 2016
Wir haben es nicht ausgehalten!
Was haben wir gestern erlebt?
Gesehen haben wir einen voll besetzten Zuschauerraum, einen voll besetzten "Orchestergraben", eine volle Bühne; ein narratives Bühnenbild, das mit filmischen Lichteffekten in eine Welt entführen sollte, die zumindest in unserem Land gottlob der Vergangenheit angehören sollte, sich aber scheinbar immer mal wieder gut auf der Erzählbühne macht; vom Film adaptierte Zeitlupenkämpfe, welche die gewünschte Dramatik eher ins theatralisch Komische zogen, denn Betroffenheit zu erzielen; Kostüme, die nicht immer zeitlich stimmig und mitunter an sehr gut gemeintes Laientheater erinnerten.
Gehört haben wir ein sehr ausgedehntes, auf Eindrücklichkeit abzielendes Einstimmen der Instrumente; ein oftmals überlautes Orchester, das das Trommelfell mit vorhersehbarer Regelmäßigkeit mehr als strapazierte; einen guten, aber nicht enden wollenden Chorgesang; redlich sehr bemühte Sänger_innen und Schauspieler, die sich mit Hilfe der angeklebten Mikros dauerhaft Gehör verschaffen sollten, deren Sprechen auf der Bühne - insbesondere anfangs - aber nur schwer zu lokalisieren war, da deren Stimmen gleichförmig laut aus den zwei Boxen rechts und links der Bühne kamen und so keinen erlebbaren Bühnenraum bildeten bzw. in diesem vom Zuschauer nicht verortet werden konnten; Gesangstexte, die ob ihrer schlagerartig gereimten Schlichtheit dem Thema alles andere als gut taten und dem Kitsch deutlich näher kamen als der Kunst.
Gefühlt haben wir eine Peinlichkeit, die man erfährt, wenn man sehen und erleben muss, wie durchweg sympathische Laien mit offensichtlich enormem Aushalte- und Lernvermögen sowie Zielstrebigkeit alles daran setzen und darin bestärkt werden, scheinbar professionelles Knowhow zu imitieren, es aber wegen der nicht vorhandenen professionellen Ausbildung und Übung eben nicht erreichen können.
Insgesamt wäre weniger deutlich mehr gewesen!
Bühnenkunst ergibt sich nicht durch eine Quantität an Personal und Technik sowie durch ein Wollen, das das tatsächliche Können und Tun weit übersteigt.
Insbesondere das gewählte Thema hätte unbedingt nach Stille, intensiver Eindringlichkeit, z.B. durch ruhige Dialoge auf der Bühne und wesentlich weniger oberflächliche Licht-, Bild- und Toneffekte, verlangt.
Es wird einen Grund geben, warum dieses Musical zumindest auf deutschen Bühnen eher links liegen gelassen wird. Die Wahl dieses Stückes hat dem Ensemble leider nicht gut getan.
Wir haben das Theater nach der Pause enttäuscht verlassen müssen.
Was haben wir gestern erlebt?
Gesehen haben wir einen voll besetzten Zuschauerraum, einen voll besetzten "Orchestergraben", eine volle Bühne; ein narratives Bühnenbild, das mit filmischen Lichteffekten in eine Welt entführen sollte, die zumindest in unserem Land gottlob der Vergangenheit angehören sollte, sich aber scheinbar immer mal wieder gut auf der Erzählbühne macht; vom Film adaptierte Zeitlupenkämpfe, welche die gewünschte Dramatik eher ins theatralisch Komische zogen, denn Betroffenheit zu erzielen; Kostüme, die nicht immer zeitlich stimmig und mitunter an sehr gut gemeintes Laientheater erinnerten.
Gehört haben wir ein sehr ausgedehntes, auf Eindrücklichkeit abzielendes Einstimmen der Instrumente; ein oftmals überlautes Orchester, das das Trommelfell mit vorhersehbarer Regelmäßigkeit mehr als strapazierte; einen guten, aber nicht enden wollenden Chorgesang; redlich sehr bemühte Sänger_innen und Schauspieler, die sich mit Hilfe der angeklebten Mikros dauerhaft Gehör verschaffen sollten, deren Sprechen auf der Bühne - insbesondere anfangs - aber nur schwer zu lokalisieren war, da deren Stimmen gleichförmig laut aus den zwei Boxen rechts und links der Bühne kamen und so keinen erlebbaren Bühnenraum bildeten bzw. in diesem vom Zuschauer nicht verortet werden konnten; Gesangstexte, die ob ihrer schlagerartig gereimten Schlichtheit dem Thema alles andere als gut taten und dem Kitsch deutlich näher kamen als der Kunst.
Gefühlt haben wir eine Peinlichkeit, die man erfährt, wenn man sehen und erleben muss, wie durchweg sympathische Laien mit offensichtlich enormem Aushalte- und Lernvermögen sowie Zielstrebigkeit alles daran setzen und darin bestärkt werden, scheinbar professionelles Knowhow zu imitieren, es aber wegen der nicht vorhandenen professionellen Ausbildung und Übung eben nicht erreichen können.
Insgesamt wäre weniger deutlich mehr gewesen!
Bühnenkunst ergibt sich nicht durch eine Quantität an Personal und Technik sowie durch ein Wollen, das das tatsächliche Können und Tun weit übersteigt.
Insbesondere das gewählte Thema hätte unbedingt nach Stille, intensiver Eindringlichkeit, z.B. durch ruhige Dialoge auf der Bühne und wesentlich weniger oberflächliche Licht-, Bild- und Toneffekte, verlangt.
Es wird einen Grund geben, warum dieses Musical zumindest auf deutschen Bühnen eher links liegen gelassen wird. Die Wahl dieses Stückes hat dem Ensemble leider nicht gut getan.
Wir haben das Theater nach der Pause enttäuscht verlassen müssen.
Dennis
schrieb am 30. Oktober 2016
Ich war sehr gespannt auf das Stück, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie so ein schwieriges Thema inszeniert werden kann. Und die Bilder wirken immer noch nach. Ich bin regelrecht mitgenommen worden in die damalige Zeit, man konnte Angst und Hoffnung mitfühlen. Das Orchester und das Licht waren dazu sehr stimmungsvoll. Die zum Teil beklemmende Atmosphäre wurde aber auch immer wieder aufgelockert.
Und ich muss sagen, dass dieses Mal das Orchester und der Chor akustisch besser aufeinander abgestimmt waren. Die Solisten und das Ensemble waren sehr gut zu hören, das passte richtig gut.
Ich kann und will gar nicht mehr schreiben, man kann es auch gar nicht richtig in Worte fassen, man muss es gesehen haben.
Und ich muss sagen, dass dieses Mal das Orchester und der Chor akustisch besser aufeinander abgestimmt waren. Die Solisten und das Ensemble waren sehr gut zu hören, das passte richtig gut.
Ich kann und will gar nicht mehr schreiben, man kann es auch gar nicht richtig in Worte fassen, man muss es gesehen haben.
Anja
schrieb am 30. Oktober 2016
Ich kanun es nicht in Worte fassen!
Wir haben mit euch gefeiert, gelacht, geweint, waren überwältigt von dem Stück und ich hatte Angst vor dem Uniformierten, der plötzlich neben mir stand.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben, versuche es aber in wenigen Worten auszudrücken:
Wir ziehen unseren Hut! Danke!
Wir haben mit euch gefeiert, gelacht, geweint, waren überwältigt von dem Stück und ich hatte Angst vor dem Uniformierten, der plötzlich neben mir stand.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben, versuche es aber in wenigen Worten auszudrücken:
Wir ziehen unseren Hut! Danke!
Anja
schrieb am 30. Oktober 2016
Wir haben mit euch gelacht, geweint, nachgedacht, uns erinnert, Angst gehabt....
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!
Anja
schrieb am 30. Oktober 2016
Wir haben mit euch gelacht, geweint, nachgedacht, uns erinnert, Angst gehabt....
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!
Gabriele Liedmeyer
schrieb am 29. Oktober 2016
Was fürein Abend!!
Ich stehe noch heite unter dem Einfluß der unglaublichen Aufführung von gestern Abend und möchte allen Beteiligten meinen Glückwunsch aussprechen zu dieser faszinierenden Aufführung, die unglaublich professionell, mit tollen Stimmen, beeindruckenden Musikern, einem starken Chor, einer großartigen Inszenierung daherkam....Eine großartige Idee, das Orchestern und das Publikum in die Handlung einzubeziehen ...(als der SS Hauptsturmführer Blick vor mir stand habe ich kaum noch atmen wollen ) ....wow...ich war so tief beeindruckt von der gesamten Handlung, dem geschichtlichem Kontext, der dem Gast vso anschaulich nahe gebracht wird, dass mir zum guten Schuß dann doch die Tränen kamen....so wie vielen Anderen auch. Ein Wechselbad der Emotionen...einfach großartig! Ich wünsche dem Ensemble viele bewegte Zuschauer, viel Freude und sie dürfen stolz auf sich sein ( auch meine Tochter an der Geige, die uns alle für das Stück sensibilisiert hat ) ...Und für alke die noch unschlüssig sind - hingehen -es lohnt sich!
Ich stehe noch heite unter dem Einfluß der unglaublichen Aufführung von gestern Abend und möchte allen Beteiligten meinen Glückwunsch aussprechen zu dieser faszinierenden Aufführung, die unglaublich professionell, mit tollen Stimmen, beeindruckenden Musikern, einem starken Chor, einer großartigen Inszenierung daherkam....Eine großartige Idee, das Orchestern und das Publikum in die Handlung einzubeziehen ...(als der SS Hauptsturmführer Blick vor mir stand habe ich kaum noch atmen wollen ) ....wow...ich war so tief beeindruckt von der gesamten Handlung, dem geschichtlichem Kontext, der dem Gast vso anschaulich nahe gebracht wird, dass mir zum guten Schuß dann doch die Tränen kamen....so wie vielen Anderen auch. Ein Wechselbad der Emotionen...einfach großartig! Ich wünsche dem Ensemble viele bewegte Zuschauer, viel Freude und sie dürfen stolz auf sich sein ( auch meine Tochter an der Geige, die uns alle für das Stück sensibilisiert hat ) ...Und für alke die noch unschlüssig sind - hingehen -es lohnt sich!
Krampe Burgis
schrieb am 29. Oktober 2016
Noch bin ich beeindruckt von der Vorstellung am gestrigen Abend. " Imagine This.".
Die bewegende Thematik wurde von talentierten Darstellern hervorragend vorgeführt. Die Kostüme und das Bühnenbild taten ihr Übriges, diese Vorstellung unvergesslich zu machen. Dem Ensemble ist es auf wunderbare Weise gelungen, den Zuschauer in fast 4 Stunden in seinen Bann zu ziehen, das Elend verfolgter Menschen dem Zuschauer hautnah zu vermitteln und dennoch aufzuzeigen, was Liebe, Hoffnung und Zuversicht in aussichtslosen Situationen bewirken können. Das Musical brachte den Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Er wurde von der Dramatik gefangengenommen; trotzdem konnte er die Situation ertragen. Denn immer wieder wurden positive und freudige Szenen und Momente sowie Musikstücke eingebaut.
Das Orchester spielte absolut genial. Man fühlte sich durch die Musik hingerissen, betroffen, gefangen genommen.
Der nach Ende des Musicals erst spät einsetzende, dann aber tosende Beifall ließ erahnen, wie bewegt die Zuschauer durch die Aufführung waren- die Stimmung wird noch lange nachklingen und der Inhalt des Stückes den ein- oder anderen gerade in unserer heutigen Zeit besonders nachdenklich machen.
Ich danke für einen unvergessliche, professionelle Vorstellung, wünsche dem Ensemble viel Erfolg und freue mich auf weitere Vorführungen. Vielen Dank!
Die bewegende Thematik wurde von talentierten Darstellern hervorragend vorgeführt. Die Kostüme und das Bühnenbild taten ihr Übriges, diese Vorstellung unvergesslich zu machen. Dem Ensemble ist es auf wunderbare Weise gelungen, den Zuschauer in fast 4 Stunden in seinen Bann zu ziehen, das Elend verfolgter Menschen dem Zuschauer hautnah zu vermitteln und dennoch aufzuzeigen, was Liebe, Hoffnung und Zuversicht in aussichtslosen Situationen bewirken können. Das Musical brachte den Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Er wurde von der Dramatik gefangengenommen; trotzdem konnte er die Situation ertragen. Denn immer wieder wurden positive und freudige Szenen und Momente sowie Musikstücke eingebaut.
Das Orchester spielte absolut genial. Man fühlte sich durch die Musik hingerissen, betroffen, gefangen genommen.
Der nach Ende des Musicals erst spät einsetzende, dann aber tosende Beifall ließ erahnen, wie bewegt die Zuschauer durch die Aufführung waren- die Stimmung wird noch lange nachklingen und der Inhalt des Stückes den ein- oder anderen gerade in unserer heutigen Zeit besonders nachdenklich machen.
Ich danke für einen unvergessliche, professionelle Vorstellung, wünsche dem Ensemble viel Erfolg und freue mich auf weitere Vorführungen. Vielen Dank!
Conchita Barciaga
schrieb am 22. November 2015
Hallo liebes Ensemble,
durch Zufall bin ich an den Flyer Eures Musicals im Krankenhaus Hiltrup gekommen. Ich bin mit keiner großen Erwartung zu Eure letzten Vorstellung gekommen!Da ich aus einer Musiker Familie stamme, habe ich schon viele große Produktionen sowie Musical, Theater und Konzerte gesehen und gehört, was Ihr aber auf die Bühne gezaubert habt war für mich mit das beste was ich je gesehen habe! Ihr müsstet auf die großen Bühnen und würdet jeder Produktion den Rang ablaufen!Ich Danke Euch für diesen wundervollen und beeindruckenden Abend! Das war ganz großes Theater! Herrn Budweg auch noch als Dirigent vor diesem großartigem Orchester erleben zu dürfen war eine große und tolle Überraschung! Ich bin tief beeindruckt vor der gesamten herausragenden Leistung!!
Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf nächstes Jahr!Ich komme wieder!!!!
Conny
durch Zufall bin ich an den Flyer Eures Musicals im Krankenhaus Hiltrup gekommen. Ich bin mit keiner großen Erwartung zu Eure letzten Vorstellung gekommen!Da ich aus einer Musiker Familie stamme, habe ich schon viele große Produktionen sowie Musical, Theater und Konzerte gesehen und gehört, was Ihr aber auf die Bühne gezaubert habt war für mich mit das beste was ich je gesehen habe! Ihr müsstet auf die großen Bühnen und würdet jeder Produktion den Rang ablaufen!Ich Danke Euch für diesen wundervollen und beeindruckenden Abend! Das war ganz großes Theater! Herrn Budweg auch noch als Dirigent vor diesem großartigem Orchester erleben zu dürfen war eine große und tolle Überraschung! Ich bin tief beeindruckt vor der gesamten herausragenden Leistung!!
Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf nächstes Jahr!Ich komme wieder!!!!
Conny
Conchita Barciaga
schrieb am 22. November 2015
Hallo liebes Ensemble,
durch Zufall bin ich an den Flyer Eures Musicals im Krankenhaus Hiltrup gekommen. Ich bin mit keiner großen Erwartung zu Eure letzten Vorstellung gekommen!Da ich aus einer Musiker Familie stamme, habe ich schon viele große Produktionen sowie Musical, Theater und Konzerte gesehen und gehört, was Ihr aber auf die Bühne gezaubert habt war für mich mit das beste was ich je gesehen habe! Ihr müsstet auf die großen Bühnen und würdet jeder Produktion den Rang ablaufen!Ich Danke Euch für diesen wundervollen und beeindruckenden Abend! Das war ganz großes Theater! Herrn Budweg auch noch als Dirigent vor diesem großartigem Orchester erleben zu dürfen war eine große und tolle Überraschung! Ich bin tief beeindruckt vor der gesamten herausragenden Leistung!!
Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf nächstes Jahr!Ich komme wieder!!!!
Conny
durch Zufall bin ich an den Flyer Eures Musicals im Krankenhaus Hiltrup gekommen. Ich bin mit keiner großen Erwartung zu Eure letzten Vorstellung gekommen!Da ich aus einer Musiker Familie stamme, habe ich schon viele große Produktionen sowie Musical, Theater und Konzerte gesehen und gehört, was Ihr aber auf die Bühne gezaubert habt war für mich mit das beste was ich je gesehen habe! Ihr müsstet auf die großen Bühnen und würdet jeder Produktion den Rang ablaufen!Ich Danke Euch für diesen wundervollen und beeindruckenden Abend! Das war ganz großes Theater! Herrn Budweg auch noch als Dirigent vor diesem großartigem Orchester erleben zu dürfen war eine große und tolle Überraschung! Ich bin tief beeindruckt vor der gesamten herausragenden Leistung!!
Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf nächstes Jahr!Ich komme wieder!!!!
Conny
Heike Hombach
schrieb am 18. November 2015
Eure Inszenierung hat mir eine wunderbare bleibende Erinnerung geschenkt und bewegende Bilder und Melodien ,die mich im Alltag begleiten!Danke
Petra Huesmann
schrieb am 18. November 2015
Liebes Ensemble!
Am 14. durfte ich zu Gast bei Freunden sein.
Am Tag nach den Ereignissen in Paris habe ich mich gefreut auf einen Abend der dem Negativen die Stirn bietet. "Einer für alle und alle für Einen" wunderbar!!
Alle Akteure haben dazu beigetragen diesen Abend zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Ganz besonders gut gefiel mir Mylady de Winter mit Ihrer Mimik und Ihrem Gesang.
Danke für diesen Abend!
Genießt en großen Erfolg, feiert Euch selbst und das Leben!!!
Petra
Am 14. durfte ich zu Gast bei Freunden sein.
Am Tag nach den Ereignissen in Paris habe ich mich gefreut auf einen Abend der dem Negativen die Stirn bietet. "Einer für alle und alle für Einen" wunderbar!!
Alle Akteure haben dazu beigetragen diesen Abend zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Ganz besonders gut gefiel mir Mylady de Winter mit Ihrer Mimik und Ihrem Gesang.
Danke für diesen Abend!
Genießt en großen Erfolg, feiert Euch selbst und das Leben!!!
Petra
Edeltraud Behler
schrieb am 17. November 2015
Ich war in eurer Musikvorstellung am 31.10.2015 und bin einfach nur begeistert. Es war mei erstes Musical,aber mit diesem Stück hab ihr euch selbst übertroffen.
Mir sind die 4 Stunden im Flug vergangen. Selbst die Inszenierung, Kostüme,Technik, Orchester, Chor und Solostimmen alles war hoch professionell dageboten.
Auch das hinhören ist ein Genuss gewesen.
Orchester und Sänger waren in Hochform.
Danke es war ein schöner Abend für mich.
Mir sind die 4 Stunden im Flug vergangen. Selbst die Inszenierung, Kostüme,Technik, Orchester, Chor und Solostimmen alles war hoch professionell dageboten.
Auch das hinhören ist ein Genuss gewesen.
Orchester und Sänger waren in Hochform.
Danke es war ein schöner Abend für mich.
Edeltraud Behler
schrieb am 17. November 2015
Ich wollte alle gratulieren für die gelungende Vorstellung vom Musical der drei Musketiere.
Ich war zum erstenmal in ein Musical und bin von Anfang des Stückes bis zum Ende begeistert gewesen. Mir waren die 4.Stunden keine Minute langweilig. Das Musical habe ich mit Begeiterung vom Anfang bis Ende spannend verfolgt.Selbst die Inszenierung,Kostüme,Technik, Orchester und die Solostimmen war alles hoch profeszionell dageboten. Das hinhören war ein Genuss gewesen.Auch das Orchester und die Sänger-u. Sängerinnen waren in Hochform.
Danke für den schönen Abend.
Ich war zum erstenmal in ein Musical und bin von Anfang des Stückes bis zum Ende begeistert gewesen. Mir waren die 4.Stunden keine Minute langweilig. Das Musical habe ich mit Begeiterung vom Anfang bis Ende spannend verfolgt.Selbst die Inszenierung,Kostüme,Technik, Orchester und die Solostimmen war alles hoch profeszionell dageboten. Das hinhören war ein Genuss gewesen.Auch das Orchester und die Sänger-u. Sängerinnen waren in Hochform.
Danke für den schönen Abend.
Edeltraud Behler
schrieb am 17. November 2015
Möchte euch allen gratulieren für das hervorragende Musical.es war mein erstes Musical was ich besucht hatte,aber die 4.Stunden vergingen wie im Flug und ich war vom Anfang bis Ende begeistert. Selbst die Inszenierung,Kostüme,Orchester,Chor und Solostimmem war alles hoch profeszionell dageboten.Das Hinhören ist ein Genuss gewesen.Orchester und Sänger waren in Hochform.
Danke für den schönen Abend.
Danke für den schönen Abend.
Edeltraud Behler
schrieb am 17. November 2015
Ich war in eurer Musikvorstellung am 31.10.2015 und bin einfach nur begeistert. Es war mei erstes Musical,aber mit diesem Stück hab ihr euch selbst übertroffen.
Mir sind die 4 Stunden im Flug vergangen. Selbst die Inszenierung, Kostüme,Technik, Orchester, Chor und Solostimmen alles war hoch professionell dageboten.
Auch das hinhören ist ein Genuss gewesen.
Orchester und Sänger waren in Hochform.
Danke es war ein schöner Abend für mich.
Mir sind die 4 Stunden im Flug vergangen. Selbst die Inszenierung, Kostüme,Technik, Orchester, Chor und Solostimmen alles war hoch professionell dageboten.
Auch das hinhören ist ein Genuss gewesen.
Orchester und Sänger waren in Hochform.
Danke es war ein schöner Abend für mich.