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678 Einträge
Norbert Terlinden Norbert Terlinden schrieb am 14. November 2016 um 12:48:
Mir war bis dato nicht so ganz klar warum die Juden wie immer dargestellt so wehrlos in die Lager gebracht werden konnten, das Stück hat mich aufgeklärt das der Lebenswille vorher bereits gebrochen war und man konnte nun alles mit Ihnen machen. Nun bin ich schlauer
Gabriele von Groote Gabriele von Groote schrieb am 13. November 2016 um 22:01:
Liebes FME;
ich war gestern da und bin immer noch ganz bewegt. Ihr habt euch selbst übertroffen, die Inszenierung hatte so viele wunderbar komische Momente, so viele Leben, aber das Besondere, auch die Stille. Die Idee mit der Kerze und der Dunkelheit fand ich toll und auch, dass wir Zuschauer als Zuschauer im Ghetto beteiligt waren, die Verfolger auch über uns gingen. Die Kampfszenen in Zeitlupe zu spielen, war großartig und allgemein die Sparsamkeit mit den Requisiten. Man hatte immer sofort das Bild. Musikalisch fand ich es auch so rund wie ich euch noch nie gehört habe, eben auch mit vielen schönen leisen Tönen. Wenn ich unbedingt etwas finden will, (GesangsLEHRERIN halt)so ist es, dass ich manchmal das Orchester etwas zu laut fand, wenn die Solostimmen in die Tiefe mussten. Dann habe ich nicht alles verstanden. Peanuts. Es war eine wunderbare Vorstellung in jeder Hinsicht, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank! Ich werde IMAGINE THIS noch lange vor Augen und Ohren haben. Liebe Grüße,
Gabi.
Martin Martin schrieb am 13. November 2016 um 22:01:
Liebes Ensemble,
ich wohne schon einige Jahre in Gievenbeck und bin in diesem Jahr zufällig auf Euch aufmerksam geworden. Ich war am Freitag in der Vorstellung und bin noch heute sehr stark beeindruckt. Als Musical-Fan habe ich schon so einige Produktionen von Profis gesehen die sich an Eurer Darstellung und Eurem Engagement ein Beispiel nehmen können. Dieses schwer zu verdauende Thema so berührend umzusetzen ist Euch einfach grandios gelungen. Ich werde im nächsten Jahr sicherlich wiederkommen.
VIELEN DANK FÜR EINEN UNVERGESSLICHEN ABEND!
André Kückmann André Kückmann schrieb am 13. November 2016 um 22:01:
Liebes Ensemble,

ich möchte auf diesem Weg nochmal an Euch alle ein großes Kompliment loswerden. Ich habe Ingo vorhin schon gesagt, wie absolut beeindruckend ich die gesamte Inszenierung dieser "schweren Kost" fand. Ich habe mir selbst oft versucht vorzustellen, wie dieses Stück umsetzbar wäre, bin daran aber immer wieder gescheitert.
Was Ihr daraus gemacht habt, von den Ideen der Regisseure, über die schauspielerische Authentizität jedes Einzelnen, bis hin zu Bühnenbild und Licht-Arrangement ist überwältigend. Ihr habt uns mit nach Warschau genommen, in eine Zeit, die sich eigentlich niemand mehr vorstellen konnte.
Ein großes Lob noch an die Sänger: die Solisten waren wieder ganz besonders, aber absolut überzeugt hat mich in diesem Jahr der Chor, dessen Strahlkraft und Fülle meines Erachtens absolut erstklassig ist. Es war ein echtes Erlebnis!

Bis bald
Martin Martin schrieb am 13. November 2016 um 21:45:
Liebes Ensemble,
ich wohne schon einige Jahre in Gievenbeck und bin in diesem Jahr zufällig auf Euch aufmerksam geworden. Ich war am Freitag in der Vorstellung und bin noch heute sehr stark beeindruckt. Als Musical-Fan habe ich schon so einige Produktionen von Profis gesehen die sich an Eurer Darstellung und Eurem Engagement ein Beispiel nehmen können. Dieses schwer zu verdauende Thema so berührend umzusetzen ist Euch einfach grandios gelungen. Ich werde im nächsten Jahr sicherlich wiederkommen.
VIELEN DANK FÜR EINEN UNVERGESSLICHEN ABEND!
Geli Noack Geli Noack schrieb am 12. November 2016 um 13:34:
Liebes Ensemble,

DANKE! DANKE! DANKE!

Auch wenn ich noch 'schniefe'..........
es ist gut, wenn es immer noch Zeit und Raum gibt, sich mit dem Teil unserer Geschichte auseinander zu setzen. JA, es muss auch 'MAL GUT SEIN' mit dem Aufarbeiten...ABER: es darf einfach nicht, nicht,nicht,vergessen sein, um Grund zu geben, immer und immer wieder aufzustehen, wenn es aktuell 'zu häufig gefährliche Ähnlichkeiten erkennen lässt'- hinsichtlich der Gesinnungen mancher.
Die einstimmige Identifikation mit dem Stück eines/einer jeden Darstellers/Darstellerin war spürbar, die gänzliche Einbindung des Orchester(neben der fantastischen musikalischen Kompetenz) hat überzeugt.
Es war nicht unser erstes Stück und absolut nicht das letzte. Aber es war wohl emotional das Highlight schlechthin.
Unsere Hochachtung vor soviel Engagement und wir wünschen noch Zuschauer in unendlicher Zahl.
RESPEKT!
Martina Martina schrieb am 9. November 2016 um 07:19:
Liebes Ensemble, wir waren zum 1.Mal bei euch und sind schon jetzt die größten Fans! Unglaublich, was ihr bei Imagination this auf die Beine gestellt habt. Wir bedanken uns für einen berührenden Abend, der immer noch nachklingt. Macht so begeistert weiter! Wir freuen uns schon auf euer nächstes Projekt.
Ingrid und Ulli Roeske Ingrid und Ulli Roeske schrieb am 9. November 2016 um 07:19:
„Imagine this“….Es fiel nicht schwer, sich die extremen Gewissensnöte der damals betroffenen Menschen vorzustellen. Durch die grandiose schauspielerische Umsetzung verbunden mit der emotionalen Musik erlebten wir ergreifende vier Stunden. Bei vielen der Zuschauer lebten verblasste Erinnerungen, und sei es nur aus Erzählungen und Filmen wieder auf. Vor dem Hintergrund der aktuellen nationalistischen, religiösen und rassistischen Entwicklungen in der Welt ist die Erinnerung an historische Gräueltaten sehr wichtig. Derartiges wollen wir nie wieder erleben.
Ein gelungener Beitrag gegen das Vergessen. Danke an das ganze Ensemble.
Martina Martina schrieb am 8. November 2016 um 20:46:
Liebes Ensemble, wir waren zum 1.Mal bei euch und sind schon jetzt die größten Fans! Tausend Dank für einen sehr berührenden Abend. Wahnsinn, was ihr bei Imagine this auf die Beine gestellt habt. Bewahrt euch diese Begeisterung. Wir freuen uns schon auf euer nächstes Projekt.
Ingrid und Ulli Roeske Ingrid und Ulli Roeske schrieb am 8. November 2016 um 19:53:
„Imagine this“….Es fiel nicht schwer, sich die extremen Gewissensnöte der damals betroffenen Menschen vorzustellen. Durch die grandiose schauspielerische Umsetzung verbunden mit der emotionalen Musik erlebten wir ergreifende vier Stunden. Bei vielen der Zuschauer lebten verblasste Erinnerungen, und sei es nur aus Erzählungen und Filmen wieder auf. Vor dem Hintergrund der aktuellen nationalistischen, religiösen und rassistischen Entwicklungen in der Welt ist die Erinnerung an historische Gräueltaten sehr wichtig. Derartiges wollen wir nie wieder erleben.
Ein gelungener Beitrag gegen das Vergessen. Danke an das ganze Ensemble.
Sabrina G. Sabrina G. schrieb am 7. November 2016 um 19:59:
Wenn ich nun einmal beschreiben soll, wie ich die Aufführung von "Imagine This" erlebt habe kann ich all die Highlights, die dieses Stück beinhaltet gar nicht nennen. Einen großen Respekt möchte ich dem gesamten Ensemble aussprechen, sich dieser Thematik anzunehmen.

Was erwartet einen in dieser Vorstellung? Ohne zu viel zu verraten kann ich wohl sagen, dass es ein perfektes Zusammenspiel von Orchester und Bühnenensemble war. Auf der Bühne erlebte ich einen grandiosen Daniel Warshowsky, dem die emotionale Nähe zu diesem Stück deutlich anzusehen war.(Dies berührte mich noch viel mehr als es die Szenen ohnehin schon taten)
Desweiteren eine grandiose Figur namens Pompey, die es schafft in die dunkelsten Szenen ein Lächeln zu zaubern. (Ziemlich beeindruckend sowohl im Solo als auch im Duett mit seinem Zellenkollegen)
Die wohl authentischste Rolle aber stellt der SS-Hauptsturmführer Blick dar. Niemals zuvor habe ich mich in einer Theateraufführung vor einer Rolle gefürchtet und mich so in das Stück eingebunden gefühlt. Alle Solisten und Choristen haben einen fabelhaften Auftritt hingelegt, doch alles aufzuzählen würde wohl den Rahmen sprengen und vermeidlich zu viel verraten.

Ich kann mich beim gesamten Ensemble mit allen Helfern für diese intensive Erfahrung nur bedanken und empfehle allen unentschlossenen sich eine Karte zu besorgen.
Regina Richter Regina Richter schrieb am 6. November 2016 um 22:53:
Zum 4.Mal hatte ich am Samstag die Gelegenheit, eine Aufführung des FME Münster zu besuchen. Ich habe ein Stück erlebt, das die Grausamkeit an Menschen - begangen von Menschen - in einer Weise dargestellt hat, die gefesselt und berührt hat. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, an das Geschehene zu erinnern - gerade für junge Leute, die sich vielleicht bisher nicht so sehr mit dieser Vergangenheit beschäftigt haben. Zu einem meiner "Vorredner", der in der Pause gegangen ist, weil ihm Professionalität in der Darstellung fehlte, möchte ich sagen, dass es besser gewesen wäre, er hätte sich mit dem Inhalt auseinandergesetzt als sich auf die Kritik an Äußerlichkeiten zu beschränken, die nicht einmal angebracht war! Die Frage ist doch: Wie kann man das Unrecht dieser Zeit so thematisieren, dass es auch der heutigen Generation nahegebracht werden kann? Das ist dem Ensemble mit großem Einsatz und Können gelungen. Dazu kann man die vielen positiven Einträge im Gästebuch lesen. Dann ist das Ziel doch erreicht, oder?
Adriana Linke Adriana Linke schrieb am 6. November 2016 um 00:56:
So ich versuche mal für das was ich gestern auf der Bühne von euch gesehen habe und mit euch miterleben durfte irgendwie in Worte zufassen. Ich war gestern vor der Show schon im eurer Ausstellung drin und muss sagen die Bilder haben mich zu Tränen gerührt. Durch das Erzählen eines Orchestermitgliedes wusste ich ja was so halbwegs auf mich zukommt, jedoch hat das Stück deswegen kein bisschen seine Wirkung verfehlt. Für mich sind die Grenzen zwischen Bühne und Publikum gänzlich verschwunden, wodurch sich auch jede Emotion des Ensembles auf mich als Zuschauer übertragen hat. Ich hatte wirklich das Gefühl das ganze Stück im echten Leben mitzuerleben, hatte das Bedürfnis mit Blick mitzugehen als er nach den Schmugglern gefragt hat, da man das Gefühl hatte er bringt wirklich alle um. Ich war die meiste Zeit viel zu “geschockt“, wenn das das richtige Wort ist, zum weinen. Die ganze Gruppe hat es geschafft dieses Tabu-Thema der deutschen Geschichte so wahrheitsgemäß auf die Bühne zu bringen und das in einer Zeit wo man Angst haben muss das es wieder in diese Richtung kippt. Danke, für diesen unglaublichen Abend. Emotional bin ich mit der Sache noch nicht ganz durch aber sollte es nur bei der Hälfte des Publikums auch so sein wag ich es zu sagen das eure Messege angekommen ist. Meine Hochachtung!
Jenny Jenny schrieb am 5. November 2016 um 00:03:
Dem guten Rat meiner lieben Freundin folgend, deren Herzlichkeit, Lebensfreude und architektonischen Sachverstand auch ihr vom FME zu schätzen wissen werdet ;-), und ERFÜLLT von eurer Aufführung, mache ich mich direkt nach der heutigen Aufführung daran, in euer Gästebuch zu schreiben: Wie unglaublich gut euer Chor klingt, wie präzise und gefühlvoll das Orchester gespielt hat, dass viele Wiederholungen ganz und gar nicht langweilen sondern vertiefen, welch wunderbare Solisten ihr in diesem Jahr habt, wie sehr Christoph Daniel war und ein herausragendes Solo gesungen hat (bravo!), dass es jedem von euch anzumerken war, dass in jeder Minuten euer Herzblut drinsteckt, was für bezaubernde und verblüffende Choreographien erdacht und umgesetzt wurden, dass ihr EIN Bühnenbild zu vielen gemacht habt, dass ihr in vielerlei Hinsicht Grenzen überschritten oder auch eingerissen habt, um diese Geschichte erhör- und erlebbar zu machen. Und nicht zuletzt meine allergrößte Hochachtung vor Ingo Budweg für eine Herzens-Stückauswahl, ein begeisterndes Dirigat und den Mut, den dirigentischen Schutzraum aufzugeben und mitten im Geschehen zu stehen. Dem ganzen Ensemble meine herzliche Gratulation zu dieser herausragenden Leistung. Es war euch am Schluss anzusehen, wie viel Kraft und Emotion ihr gegeben habt, um uns Zuschauern dieses Stück in all seinen Facetten zeigen zu können. Danke!
Dominik Dominik schrieb am 2. November 2016 um 07:34:
Liebes FME,
jedes Jahr sehe ich sehr viele Musicals und "Imagine This" war definitiv mein Highlight 2016. Großartige Leistung von allen - ihr habt mich sehr berührt, ich habe geweint und teilweise starr vor Schock auf meinem Stuhl gesessen. Der einzige Kritikpunkt (für den ihr aber nichts könnt) ist das etwas zu langatmige Buch. Aber da der Abend insgesamt so imposant, bedrückend, beeindruckend war, ist das zu vernachlässigen. Ich bin schwer begeistert. Es ist definitiv kein Stück, das ich ein zweites Mal sehen muss, weil es zu traurig ist. Aber ich danke euch von Herzen für euren Mut, dieses Stück auf die Bühne zu bringen. In keinem anderen Stück habe ich das FME als so perfekte homogene Einheit erlebt. Ob Darsteller oder Musiker, ihr alle lebt dieses Stück. Danke dafür!
Volker Poeche Volker Poeche schrieb am 31. Oktober 2016 um 19:23:
Liebes FME,

ich muss vorausschicken, dass wir 2013 das große Glück hatten, als leibliche Eltern des Tiny Tim (im richtigen Leben namens Henri) in Scrooge euch als Team über Wochen näher miterleben zu dürfen. Weil wir aus der Zeit viele positive Erinnerungen an eure Arbeit mitgenommen und natürlich nicht vergessen haben, waren wir auch gestern Abend bei eurer neuen Inszenierung von "Imagine This".

Das gestern Gesehene und Erlebte in Worte zu fassen, gelingt uns einfach nicht. Dafür ist das Thema zu komplex und von euch (positiv gemeint!) sehr ernsthaft aufgearbeitet.

Was uns am meisten beeindruckt, ist euer Mut und eure Kraft: Ihr lebt als rein ehrenamtlich engagierte Laien davon, dass ihr eure persönliche Begeisterung für Musik, Gesang, Schauspielerei, Tanz, Bühnenbild, Kostüme, Bühnentechnik etc. zu einem Gesamtwerk orchestriert. Keiner verdient damit Geld. Das einzige was ihr zurückbekommen könnt, ist das Lächeln, die Begeisterung, die Bewunderung, die Zuneigung von Zuschauern, die ihr mit eurem Wirken in 2-3 Stunden Live-Vorführung verzaubert habt. Und dass ihr das könnt, habt ihr in den letzten Jahren zig-mal mit dafür gut geeigneten Themen bewiesen, ... und euch genau damit jeweils wieder selber motiviert, im folgenden Jahr weiter zu machen.

Und jetzt geht ihr in diesem Jahr einen mutigen Schritt in eine ganz andere Richtung: Komplexes/provozierendes Thema, schwer verdaulicher historischer Hintergrund, und das in einer Zeit, wo leider merkliche Teile der deutschen Bevölkerung ihren "europäischen Patriotismus" öffentlich wirksam demonstrieren und Erinnerungen an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte in dem Kontext meist nicht sehr willkommen sind. Allein die Auswahl dieses Themas ist schlicht und einfach kein Nährboden, um Anerkennung/Bewunderung/Beschwingtheit/Zuneigung etc. zu ernten, genau das Brot, für das ihr euch (auch) engagiert.

Auch die Vorstellung, dass ihr euch in allen Proben inkl. Durchlauf- und Generalprobe diesem Thema über Stunden stellen musstet, mit allen düsteren Bestandteilen, die ihr in der Inszenierung verwendet, lässt uns als Außenstehende zumindest erahnen, dass dabei niemals der Spaß im Vordergrund gestanden haben kann. Im Gegenteil, ihr seid sicher in Teilen auch an eure persönlichen Grenzen gegangen.

Für diese Gesamtleistung möchten wir dem ganzen Team gegenüber unsere tiefe Hochachtung zum Ausdruck bringen! Genau solch mutige Gesamtwerke braucht unsere Gesellschaft (auch)!

@Zukünftige/potenzielle Zuschauer:
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Nein, der Besuch einer Aufführung "Imagine This" ist auch für den Zuschauer kein ganz einfacher Abend. Man sitzt netto gute 3h kerzengerade, gefesselt und angespannt auf seinem Stuhl. Entspannende Momente unterstützt durch ein Lächeln, leicht-perlende Musik und eine harmonische Bühnensituation sind vorhanden, aber selten. "Unbequeme" Szenen überwiegen, aber immer verursacht durch das Thema. Alle Akteure auf, vor und hinter der Bühne wirken/agieren immer mit vollem Engagement und für Laien (bitte niemals vergessen!) konstant auf einem sehr hohen Niveau.

Dadurch hat es das Gesamtteam geschafft, meiner Frau und mir einen trotz des Themas wirklich sehr schönen und natürlich unvergesslichen Abend zu bereiten. Danke dafür!

Daher von unserer Seite ein klarer Appell an alle noch Unentschlossenen: Nutzt die einmalige Chance, schaut euch "Imagine This" an. Es bedeutet auch Auseinandersetzung mit dem Stück und Thema, aber genau das ist der Reiz. Und die Umsetzung durch das Gesamtteam fesselt den Zuschauer, in ganz vielen Facetten.

Volker und Moni Poeche
Kirsten Bücker Kirsten Bücker schrieb am 31. Oktober 2016 um 19:19:
Liebes Ensemble, wir freuen uns seit Jahren auf Eure Aufführungen, und dieses Jahr waren wir wirklich sehr gespannt, was uns wohl erwartet. Ich muss sagen, zeitweise war es kaum zu ertragen, zuzusehen; man fühlte sich auf erschütternde Weise zurückversetzt in eine Zeit, die ich persönlich zum Glück nicht erleben musste. Das lag sicher auch an der schonungslosen Art der Darstellung. Wir haben das Zusammenspiel von Darstellern, Musik und Bühnenbild als hervorragend umgesetzt empfunden. Das Orchester war wie immer ein Ohrenschmaus und die vielen tollen neuen Ideen der Umsetzung (die ich nicht beschreibe, es soll ja spannend bleiben;-) haben überrascht. Wir finden es sehr mutig, dieses Thema so schonungslos anzugehen, und genauso beeindruckt und bewegt sind wir. Auf unsere Empfehlung hin kommen noch einige Bekannte und Freunde zu den nächsten Aufführungen-für uns war es ein herausragender Abend, danke dafür.
Familie Bücker
Andrea Andrea schrieb am 31. Oktober 2016 um 14:41:
Ich weiß nicht, was Herr Droste für ein Stück gesehen hat, aber ganz sicher nicht eure Aufführung von "Imagine this". Ich möchte gar nicht weiter darauf eingehen, denn dies ist (inzwischen) zum Glück ein freies Land, auch mit Platz für - sagen wir ungewöhnliche Meinungen.
Anders als in eurem Stück. Ich war sehr gespannt, wie ihr diesen Stoff umsetzen würdet, und ihr habt mich - und alle um mich herum - in einem Maß bewegt, dass ich weder erwartet habe noch fassen kann. Angst, Wut, Bedrückung, riesiges Mitgefühl, Trauer, Tränen... Ich weiß wirklich nicht, wie man diese Reise mit euch in Worte fassen soll. Und am schlimmsten ist das Wissen, dass es eben keine Fiktion ist, sondern grausame Realität.
Danke. Alles Gute. Und ganz ganz gewaltiger Respekt.
Marie Marie schrieb am 31. Oktober 2016 um 14:34:
Liebes FME,

gestern habe ich mit Freunden wie jedes Jahr eure Aufführung besucht. Orchester und Schauspieler waren wie immer einfach super.

Leider hat sich das Stück jedoch sehr gezogen (beispielsweise die Sterbeszene in Masada). Auch wirkte das Eingangslied zu aufgesetzt/lang.

Die Umsetzung hätte dieses Jahr deutlich besser sein können.

Dennoch danke für den netten Abend.
Sven Schönig Sven Schönig schrieb am 31. Oktober 2016 um 10:00:
Herzlichen Dank für einen eindrucksvollen und nachdenklichen Abend!
Gerade in der heutigen Zeit, wo das Thema leider wieder aktuell ist, ist das Ensemble über sich hinausgewachsen. Ihr habt auch gesanglich nochmals richtig zugelegt - und dies bei einem doch sehr schwierigen Thema.
Wir durften gestern Abend ein anderes Musical Ensemble erleben und es hat uns hervorragend gefallen.
Es war eine sehr gute Entscheidung auf Ansprachen zu verzichten - auch wenn uns die manchmal markigen und direkten Worte ein wenig fehlten. Da sie aber immer sehr punktgenau formuliert waren, bleiben sie uns einfach aus den vergangenen Jahren in guter Erinnerung.
Glückwunsch nochmals zu dieser hervorragenden Inszenierung! Wir freuen uns jetzt schon aufs kommende Jahr.
Reinhard Droste Reinhard Droste schrieb am 30. Oktober 2016 um 21:28:
Wir haben es nicht ausgehalten!

Was haben wir gestern erlebt?
Gesehen haben wir einen voll besetzten Zuschauerraum, einen voll besetzten "Orchestergraben", eine volle Bühne; ein narratives Bühnenbild, das mit filmischen Lichteffekten in eine Welt entführen sollte, die zumindest in unserem Land gottlob der Vergangenheit angehören sollte, sich aber scheinbar immer mal wieder gut auf der Erzählbühne macht; vom Film adaptierte Zeitlupenkämpfe, welche die gewünschte Dramatik eher ins theatralisch Komische zogen, denn Betroffenheit zu erzielen; Kostüme, die nicht immer zeitlich stimmig und mitunter an sehr gut gemeintes Laientheater erinnerten.
Gehört haben wir ein sehr ausgedehntes, auf Eindrücklichkeit abzielendes Einstimmen der Instrumente; ein oftmals überlautes Orchester, das das Trommelfell mit vorhersehbarer Regelmäßigkeit mehr als strapazierte; einen guten, aber nicht enden wollenden Chorgesang; redlich sehr bemühte Sänger_innen und Schauspieler, die sich mit Hilfe der angeklebten Mikros dauerhaft Gehör verschaffen sollten, deren Sprechen auf der Bühne - insbesondere anfangs - aber nur schwer zu lokalisieren war, da deren Stimmen gleichförmig laut aus den zwei Boxen rechts und links der Bühne kamen und so keinen erlebbaren Bühnenraum bildeten bzw. in diesem vom Zuschauer nicht verortet werden konnten; Gesangstexte, die ob ihrer schlagerartig gereimten Schlichtheit dem Thema alles andere als gut taten und dem Kitsch deutlich näher kamen als der Kunst.
Gefühlt haben wir eine Peinlichkeit, die man erfährt, wenn man sehen und erleben muss, wie durchweg sympathische Laien mit offensichtlich enormem Aushalte- und Lernvermögen sowie Zielstrebigkeit alles daran setzen und darin bestärkt werden, scheinbar professionelles Knowhow zu imitieren, es aber wegen der nicht vorhandenen professionellen Ausbildung und Übung eben nicht erreichen können.

Insgesamt wäre weniger deutlich mehr gewesen!

Bühnenkunst ergibt sich nicht durch eine Quantität an Personal und Technik sowie durch ein Wollen, das das tatsächliche Können und Tun weit übersteigt.
Insbesondere das gewählte Thema hätte unbedingt nach Stille, intensiver Eindringlichkeit, z.B. durch ruhige Dialoge auf der Bühne und wesentlich weniger oberflächliche Licht-, Bild- und Toneffekte, verlangt.

Es wird einen Grund geben, warum dieses Musical zumindest auf deutschen Bühnen eher links liegen gelassen wird. Die Wahl dieses Stückes hat dem Ensemble leider nicht gut getan.

Wir haben das Theater nach der Pause enttäuscht verlassen müssen.
Dennis Dennis schrieb am 30. Oktober 2016 um 21:25:
Ich war sehr gespannt auf das Stück, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie so ein schwieriges Thema inszeniert werden kann. Und die Bilder wirken immer noch nach. Ich bin regelrecht mitgenommen worden in die damalige Zeit, man konnte Angst und Hoffnung mitfühlen. Das Orchester und das Licht waren dazu sehr stimmungsvoll. Die zum Teil beklemmende Atmosphäre wurde aber auch immer wieder aufgelockert.
Und ich muss sagen, dass dieses Mal das Orchester und der Chor akustisch besser aufeinander abgestimmt waren. Die Solisten und das Ensemble waren sehr gut zu hören, das passte richtig gut.
Ich kann und will gar nicht mehr schreiben, man kann es auch gar nicht richtig in Worte fassen, man muss es gesehen haben.
Anja Anja schrieb am 30. Oktober 2016 um 10:06:
Ich kanun es nicht in Worte fassen!
Wir haben mit euch gefeiert, gelacht, geweint, waren überwältigt von dem Stück und ich hatte Angst vor dem Uniformierten, der plötzlich neben mir stand.
Ich könnte noch so viel mehr schreiben, versuche es aber in wenigen Worten auszudrücken:
Wir ziehen unseren Hut! Danke!
Anja Anja schrieb am 30. Oktober 2016 um 10:05:
Wir haben mit euch gelacht, geweint, nachgedacht, uns erinnert, Angst gehabt....
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!
Anja Anja schrieb am 30. Oktober 2016 um 00:33:
Wir haben mit euch gelacht, geweint, nachgedacht, uns erinnert, Angst gehabt....
Es war ein "anderer" Abend! Nicht leicht, nicht heiter, dafür aber voller Respekt, Gedanken und Hochachtung für euregistrierte Arbeit.
Chapeau!